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Sunrise streicht bis zu 190 Stellen – auch Führungskräfte betroffen

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Kloten,

Der Telekomkonzern will schlanker und effizienter werden. Kündigungen werden für Februar und März erwartet.

Sunrise erwartet 2024 ein etwas höheres Ergebnis als im Vorjahr. (Archivbild)
Sunrise erwartet 2024 ein etwas höheres Ergebnis als im Vorjahr. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Das Wichtigste in Kürze

  • Sunrise will bis zu 190 Stellen streichen – das sind rund 7 Prozent der Belegschaft.
  • Auch zahlreiche Führungskräfte sind vom Abbau betroffen.
  • Ein Sozialplan für die Betroffenen ist vorgesehen.

Bei Sunrise kommt es zu einem grossen Stellenabbau. Bis zu 190 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden, wie der zweitgrösste Schweizer Telekomkonzern am Donnerstagabend mitteilte.

Sieben Prozent der Belegschaft betroffen

Damit sollen rund 7 Prozent der Stellen verschwinden. Insgesamt hat Sunrise 2653 Mitarbeiter. Zuerst hatte das Onlineportal «Inside Paradeplatz» am Donnerstagmorgen mit Verweis auf Insider über den Stellenabbau berichtet.

Damit will der Konzern die Unternehmensstruktur vereinfachen. Ziele der Streichungen seien «kürzere Entscheidungswege dank grösserer Führungsspannen und weniger Hierarchieebenen», hiess es.

Zudem solle die Effizienz gesteigert werden – auch unter Einsatz neuer Technologien. Vom Abbau seien auch zahlreiche Führungskräfte betroffen, schrieb Sunrise.

Sozialplan für Betroffene vorgesehen

Das Konsultationsverfahren sei eingeleitet. Nach dessen Abschluss voraussichtlich im Februar oder März werde über die Zahl der Kündigungen entschieden. Für die Betroffenen gebe es einen Sozialplan.

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Laut «Inside Paradeplatz» muss im Rahmen des Programms auch Chief Consumer Officer Christoph Richartz über die Klinge springen.

Ein Sprecher von Sunrise bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP zwar den Abgang von Richartz, betonte aber, dass es keinen Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau gebe.

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Kommentare

User #2546 (nicht angemeldet)

Gut wenige teppich pflöcke dann sollte aber der preis günstiger werden

User #5443 (nicht angemeldet)

Kunden laufen dort davon. Geld hat es weniger als vorher. Und Saubermann Roger Federer hat auch dort die Türen poliert für ein tolles Taschengeld.

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