Die Omikron-Fallzahlen führen in Tagesschulen und Kindertagesstätten zu Personalmangel. Um Schliessungen zu umgehen, sollen die Öffnungszeiten angepasst werden.
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Zwei Kinder spielen in einer Kindertagesstätte - dpa/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch mit reduziertem Betreuungsangebot können Kinder weiterhin betreut werden.
  • Durch angepasste Öffnungszeiten sollen Tagesschulen und Kindertagesstätten offen bleiben.

Eingeschränkte Öffnungszeiten sind nur möglich, wenn verschiedene Seiten dies auch mittragen. Dies ist sich der Verband Kinderbetreuung Schweiz (Kibesuisse) bewusst. Unternehmen könnten so grundsätzlich weiterhin auf erwerbstätige Eltern zählen. Sie müssten aber Verständnis für eine allfällige reduzierte zeitliche Verfügbarkeit aufbringen.

Durch gute Zusammenarbeit eine Schliessung verhindern

Auch auf der finanziellen Seite braucht es gemäss Verband gewisse Zugeständnisse. Erforderlich sei das Entgegenkommen der Eltern, die - trotz reduzierten Öffnungszeiten - den vollen Elternbeitrag zahlen. Essenziell sei auch, dass die Subventionsbeiträge der öffentlichen Hand gesichert seien, hält Kibesuisse fest.

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Kinderstiefel auf einem Regal. (Symbolbild) - Keystone

Die einzelnen Betriebe seien dafür verantwortlich, die notwendigen Schutzmassnahmen konsequent einzuhalten. Zudem müssten allenfalls erforderliche organisatorische Anpassungen vorgenommen werden. Dadurch können Schliessungen bestmöglich vermeiden werden, heisst es in der Mitteilung.

Der Branchenverband appelliert an die Mitarbeitenden, sich impfen zu lassen. Dies gelte für Angestellte für familienergänzende Bildung und Betreuung von Kindern in Tagesfamilien, schulergänzenden Tagesstrukturen und Tagesschulen sowie Kindertagesstätten.