Skyguide

    Skyguide im Höhenflug

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Skyguide fliegt nach einem Verlustjahr wieder in die Gewinnzone. Höhere Tarife sorgten 2025 für schwarze Zahlen, während die Flugsicherung einen neuen Verkehrsrekord im Schweizer Luftraum bewältigte.

    Skyguide
    Skyguide-Fluglotsen im Tower des Flughafens Zürich Kloten. - keystone

    Nach einem Verlust von 18,9 Millionen Franken im Vorjahr hat Skyguide das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 55,2 Millionen Franken abgeschlossen, wie die Schweizer Flugsicherung Skyguide am Donnerstag mitteilte. Hauptgrund für das positive Ergebnis sind markant höhere Tarife, die seit Anfang 2025 gelten.

    Die Gebühren für Überflüge wurden um 38 Prozent und jene für Landungen um 24 Prozent erhöht. Diese Anpassung muss noch von der EU-Kommission abgesegnet werden.

    Die finanzielle Lage des Unternehmens hat sich damit laut Skyguide vorübergehend stabilisiert. Strukturelle Herausforderungen wie steigende Kosten und hohe Investitionen blieben aber bestehen. Eine interne Task Force soll nun Prozesse vereinfachen und das finanzielle Fundament stärken. 2025 investierte Skyguide 70 Millionen Franken und zahlte 41 Millionen Franken eines Covid-Darlehens an den Bund zurück.

    Gleichzeitig stieg das Verkehrsaufkommen im von Skyguide kontrollierten Luftraum auf einen neuen Höchstwert. Das Unternehmen zählte 1,346 Millionen Flüge, was einer Zunahme von 1,3 Prozent entspricht. Die Zahl der Starts und Landungen stieg um 1,7 Prozent auf 487'515. Eine Herausforderung stellte die hohe Unregelmässigkeit dar: Nur rund 60 Prozent der Flüge verliefen wie geplant.

    Trotz der hohen Auslastung konnte die Pünktlichkeit verbessert werden. Die durchschnittliche, von der Flugsicherung verursachte Verspätung pro Flug betrug 37 Sekunden und lag damit deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von über zwei Minuten. 96,3 Prozent aller Flüge seien pünktlich gewesen, so Skyguide.

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    Kommentare

    User #4549 (nicht angemeldet)

    Was soll das wieder, da geht's um die Sicherheit und nicht um Gewinne, gespart muss an anderen Orten wie bei der sinnlosen Entwicklungshilfe, da gehen jährlich über weit 10 Milliarden verloren.

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