Simonetta Sommaruga

    Simonetta Sommaruga unterzeichnet Absichtserklärung zu Klimaschutz

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Simonetta Sommaruga hat ein Abkommen unterzeichnet, welches den Grundstein legt, CO2-Emissionen mit Projekten in Thailand zu kompensieren.

    Simonetta Sommaruga
    Bundesrätin Simonetta Sommaruga. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Schweiz will ihre CO2-Emissionen mit Projekten in Thailand kompensieren.
    • Simonetta Sommaruga unterzeichnete ein entsprechendes Abkommen.
    • So soll der vorgegebene Wert des Pariser Klimaabkommens eingehalten werden.

    Die Schweiz und Thailand haben eine Absichtserklärung für den Klimaschutz unterzeichnet. Laut Uvek-Vorsteherin Simonetta Sommaruga bietet die Absichtserklärung beiden Ländern wirtschaftliche Chancen.

    Das Joint Statement lege den «Grundstein für ein Abkommen, welches es der Schweiz ermöglicht, CO2-Emissionen mit Projekten in Thailand zu kompensieren», teilte das Generalsekretariat des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Freitag mit. Die Unterzeichnung habe in Anwesenheit von Sommaruga und dem thailändischen Umweltminister Varawut Silpa-archa virtuell stattgefunden.

    Simonetta Sommaruga will griffige Regeln für Klimaschutzprojekte im Ausland

    Bundesrätin Sommaruga habe bekräftigt, dass griffige Regeln für Klimaschutzprojekte im Ausland wichtig seien. Sie wies zudem auf die wirtschaftlichen Vorteile hin, welche gemeinsame Investitionen in den Klimaschutz beiden Ländern bringen, wie es weiter hiess. Laut Mitteilung fand die Unterzeichnung dieses Joint Statements anlässlich des 90-jährigen Bestehens der bilateralen Beziehungen zwischen Thailand und der Schweiz in Bangkok statt.

    Klimawandel Klimastreik
    Demonstrationen wegen des Klimawandels in Basel. (Archivbild) - Keystone

    Die Schweiz hat sich im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens verpflichtet, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegenüber dem Stand von 1990 zu halbieren. Dieses Ziel soll die Schweiz vor allem mit Massnahmen im Inland erreichen. Das Übereinkommen von Paris erlaubt es den Staaten aber auch, ihre eigenen Emissionen durch Klimaprojekte im Ausland zu kompensieren, wie das Uvek weiter schrieb.

    Im Zuge der Klimaschutzprojekte müssen der Naturschutz und die Menschenrechte respektiert und die nachhaltige Entwicklung gefördert werden. Die Schweiz hatte Ende Oktober 2020 den weltweit ersten Vertrag dieser Art zur Umsetzung von Klimaschutzprojekten mit Peru abgeschlossen. Kurz darauf folgte ein ähnliches Abkommen mit Ghana. Für ein drittes Abkommen mit Senegal hat die Schweiz im Februar 2021 eine Absichtserklärung unterzeichnet.

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