Die Schweizer Seilbahnunternehmen erholen sich langsam von den wenigen Besucherzahlen im Corona-Jahr 2020. Das Niveau von 2019 ist noch lange nicht erreicht.
Die Schweizer Seilbahnen erholen sich nur langsam von den Folgen der Coronakrise. Insbesondere in der Zentralschweiz und im Berner Oberland harzt das Geschäft noch.(Archivbild)
Die Schweizer Seilbahnen erholen sich nur langsam von den Folgen der Coronakrise. Insbesondere in der Zentralschweiz und im Berner Oberland harzt das Geschäft noch.(Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Bergbahnen erholen sich langsam von tiefen Besucherzahlen.
  • Das Niveau vom Vor-Corona-Jahr 2019 ist aber noch lange nicht erreicht.
  • Das Tessin und Graubünden erlebten einen «erfreulich positiven Trend».

Die Schweizer Seilbahnunternehmen haben sich im September weiter erholt und damit den Trend vom August fortgesetzt. Die Erholung bewegt sich allerdings nach wie vor auf tiefem Niveau.

Denn auch der September vermöge den «Seilbahnsommer» nicht zu retten, teilten die Seilbahnen Schweiz am Freitag mit.

Die Zahlen zu den Ersteintritten und Umsätzen liegen im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 immer noch 30 Prozent tiefer.

Im Tessin und Graubünden gab es einen «erfreulich positiven Trend»

Gründe für die Erholung auf tiefem Niveau seien nach Ende der Sommerferienzeit, insbesondere sommerliche Wochenenden gewesen. Nach dem Ende der Schulferien seien zwar die Aufenthalte von Gästen der Bergbahnen weggefallen. Dafür zog es laut Mitteilung wieder vermehrt Rentner und Aktivsportler in die Berge.

Unerfreulich sei nach wie vor die Situation in der Zentralschweiz und im Berner Oberland. Hier verharrten die Umsatzzahlen vor allem unter dem Ausbleiben der internationalen Gäste im negativen Bereich. Dagegen lasse sich im Tessin und Graubünden ein «erfreulich positiver Trend» beobachten, heisst es weiter.

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