Schweres Sturmtief «Zeynep» dürfte Schweiz nur am Rande treffen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Der Sturm «Zeynep» mit gefährlichen Orkanböen in Teilen Europas dürfte die Schweiz nach Ansicht von Meteorologen nur am Rande treffen.

    Sturm
    Die beiden Stürme «Ylenia» und «Zeynep» sorgten in Europa für schwere Verwüstungen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Sturm «Zeynep» dürfte die Schweiz nur am Rande treffen.
    • In der Nacht auf Samstag werden im Flachland Böenspitzen von bis 80 km/h erwartet.
    • Europa wird derzeit von schweren Stürmen heimgesucht.

    In der Nacht auf Samstag werden im Flachland Böenspitzen von bis 80 Kilometern pro Stunde erwartet. In den Bergen wird gar teils mit Orkanböen gerechnet. In der Schweiz werde man das Sturmtief aber nicht so extrem spüren wie in Teilen von Nordwesteuropa, teilte der Wetterdienst Meteonews am Freitag mit.

    Eine Auswirkung des Sturms sind in der Schweiz demnach die für Februar milden Temperaturen. Nördlich der Alpen dürften die Höchstwerte am Freitag 15 bis 18 Grad erreichen. Auch in der Höhe war es mild, die Nullgradgrenze lag um oder über 3000 Meter.

    Europa wird derzeit von schweren Stürmen heimgesucht. Millionen Menschen in der britischen Hauptstadt London, dem Süden Englands sowie in Wales waren am Freitag wegen stürmischem Wetters dazu aufgerufen, zuhause zu bleiben. Wie der britische Wetterdienst mitteilte, droht wegen umherfliegender Trümmerteile bei Sturmgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde Lebensgefahr.

    Bereits am Donnerstag hatte ein Sturmtief an der Nordsee für eine Sturmflut gesorgt und in Teilen Deutschlands Schäden angerichtet. Mehrere Menschen starben bei wetterbedingten Unfällen. Es kam zu Sachschäden und Verkehrsbehinderungen.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Deutschland Sturm
    1 Interaktionen
    Wegen zwei Orkantiefs
    Deutschland
    9 Interaktionen
    Stürmischer Morgen

    MEHR AUS STADT BERN

    BLS
    Oberburg BE
    Berner Werkstatt Sarg
    20 Interaktionen
    In Berner Werkstatt
    «Die Gegenwart ist ein Geschenk»
    13 Interaktionen
    Fabian Ruch