Die Schweizer AKW erfüllten 2021 die Grenzwerte bezüglich Strahlenschutz. Das teilt die zuständige Aufsichtsbehörde Ensi mit.
AKW Gösgen
Das Schweizer Kernkraftwerk Gösgen ragt über dem Städtchen Niedergösgen SO auf. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2021 haben die Schweizer Atomkraftwerke die Strahlenschutz-Grenzwerte eingehalten.
  • Die Aufsichtsbehörde konnte trotz Corona alle Kontrollen durchführen.
  • Sämtliche geplanten Arbeiten wurden zudem erledigt.

Die fünf Schweizer Atomkraftwerke haben 2021 die Strahlenschutz-Grenzwerte eingehalten. Das bescheinigte ihnen die Aufsichtsbehörde Ensi am Donnerstag im neuen Strahlenschutzbericht.

Die AKW hielten die Grenzwerte für beruflich strahlenexponierte Personen und bei der Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umwelt ein. Das teilte das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) mit.

AKW-Betreiber führen alle geplanten Arbeiten durch

Trotz Covid-19-Pandemie führte die Aufsicht alle Kontrollen und Messungen lückenlos durch.

Atomkraftwerk Leibstadt Aargau
Das Atomkraftwerk Leibstadt im Kanton Aargau bei Nacht. - Keystone

Mit der Inspektion der externen Notfallzentren kontrollierte das Ensi zudem ein weiteres Element der Notfallbereitschaft. Nach der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima hatte die Behörde den Aufbau solcher Zentren verfügt.

Die AKW-Betreiber führten im weiteren alle geplanten Arbeiten durch. Das AKW Leibstadt schloss während der 200 Tage dauernden Revision zwei Grossprojekte ab. Beim Abbau des AKWs Mühleberg war die Inbetriebnahme des Zerlegers zur Materialbehandlung aus strahlenschutztechnischer Sicht zentral.

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