Schweiz will keine systematischen Grenzkontrollen im Süden

    Keystone-SDA
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    Die Bundesrätin Baume-Schneider will keine Grenzkontrollen im Schweizer Süden einführen. Das Thema stand aufgrund der Migranten-Situation in Lampedusa im Fokus.

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    Estland meldet trotz strenger Kontrollen weiter Verstösse, aber in sinkender Zahl. (Archivbild) - keystone

    Die Schweiz will aktuell keine Grenzkontrollen im Süden einführen. Das sagte Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider am Donnerstag am Rande des Treffen der EU-Innenministerinnen und -minister in Brüssel. Grenzkontrollen seien für den Bundesrat «aktuell keine Option», sagte Baume-Schneider.

    Man habe einzig Verstärkung ins Tessin geschickt, damit man den Einsatz des Personals besser planen kann. Es geht laut der Bundesrätin aber nicht darum, systematische Grenzkontrollen durchzuführen.

    Keine Anzeichen für deutsche Grenzkontrollen zur Schweiz

    Grund dafür ist die Situation in Lampedusa, wo Tausende von Migrantinnen und Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben in Europa ankommen.

    Auch gebe es keine Anzeichen, dass etwa Deutschland Grenzkontrollen zur Schweiz einführen wolle, antwortete Baume-Schneider auf eine Journalistenfrage. Denn Deutschland hatte angekündigt, die Grenzen zu Polen oder Tschechien wieder systematisch zu kontrollieren.

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