Im Rahmen des UNO-Hilfsappell unterstützt die Schweiz Pakistan nach den Überschwemmungen mit zwei Millionen Franken. Eine weitere Million geht an NGOs.
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Pakistanische Frauen waten durch die Fluten, während sie in der Provinz Sindh in Pakistan Zuflucht suchen. - sda - Keystone/AP/Fareed Khan
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Das Wichtigste in Kürze

  • Verheerende Überschwemmungen haben in Pakistan eine humanitäre Krise ausgelöst.
  • Die Schweiz stellt daher drei Millionen Franken an Nothilfe bereit.
  • Damit folgt sie auch einem Hilfsappell der UNO.

Die Schweiz stellt drei Millionen Franken für Nothilfe in Pakistan bereit. Das Land erlebt eine der schlimmsten Katastrophen seiner Geschichte. Fast ein Drittel des Landes wurde wegen starken Monsunregens überschwemmt.

Zwei Millionen Franken seien für die Unterstützung der Internationalen Organisation für Migration im Rahmen des UNO-Hilfsappells bestimmt. Dies schrieb das eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Donnerstag in einer Mitteilung.

Pakistan Monsoon Rains
Pakistanische Soldaten evakuieren Dorfbewohner. (AP Photo/Asim Tanveer) - keystone

200'000 Franken gehen an die Schweizer NGO Helvetas. Diese führt in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa Projekte zu Trinkwasser, Verteilung von Nahrungsmitteln, Medikamenten und dringend benötigtem Material durch.

Der restlichen 800'000 Franken werde zur Finanzierung einer Nothilfeaktion der Deza-Nothilfeaktion verwendet. Denn kurz nach den Überschwemmungen hatte die Schweiz ein Team des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe nach Pakistan entsandt.

Experten reparieren Schulen im Nordwesten

Diese Expertinnen und Experten befänden sich derzeit in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes, schrieb das EDA. Sie führen Reparaturarbeiten in Schulen durch, stellen Wasserversorgungssysteme instand und errichten provisorische Stege zur Überquerung von Flüssen.

Pakistan Floods
Die Überschwemmungen in Pakistan haben über eine Million Häuser zerstört. (AP Photo/Zahid Hussain) - keystone

Laut EDA sind mehr als 33 Millionen Menschen von dieser Katastrophe betroffen, die über 1300 Todesopfer gefordert hatte. «Die Schäden sind enorm, zahlreiche Infrastrukturen und Wohnhäuser wurden zerstört.»

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