Pensionskasse Basel-Stadt will in Genf in Etappen sanieren
Die umstrittene Sanierung der Gebäude 35 bis 43 am Genfer Carl-Vogt-Boulevard soll in Etappen erfolgen. Dies hat ihre Eigentümerin, die Pensionskasse Basel-Stadt (PKBS), am Dienstag mitgeteilt.

Die Etappierung des Vorhabens gibt der Kasse mehr Möglichkeiten, von Kündigungen betroffenen Mieterinnen und Mietern freie Wohnungen aus ihrem Bestand anzubieten, wie es heisst. Wegen der Eingriffstiefe könnten die Arbeiten nicht im bewohnten Zustand erfolgen.
Der Entscheid zugunsten einer etappenweisen Sanierung der aus dem Jahr 1900 stammenden Gebäude mit 107 Wohneinheiten folgt auf eine angekündigte Neuprüfung des Vorhabens. Diese hatte die Basler Regierung und die PKBS im Rahmen einer Interpellationsantwort vom 6. März ins Spiel gebracht.
In Genf war es Anfang Jahr zu einem Aufschrei gekommen, als bekannt geworden war, dass Mietparteien in der Blockreihe gekündigt wurde. Der Wohnungsmarkt in der Stadt ist trotz Wohnschutz sehr angespannt. Laut der PKBS sind 57 Kündigungen ausgesprochen worden. Die übrigen 107 Einheiten seien gar nicht oder nur noch befristet vermietet worden. Die Arbeiten sollen 2027 beginnen.










