Schweiz soll führende Position bei nachhaltigem Anlegen einnehmen

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Schweizer Finanzplatz soll international eine führende Stellung in der nachhaltigen Finanzwirtschaft einnehmen. Damit die Schweiz im Bereich Sustainable Finance eine Führungsrolle besetzen kann, müssten die Finanzinstitute allerdings das Potenzial der digitalen Technologien vollständig ausschöpfen, fordern die Verbände der Vermögensverwaltungsbranche VSPB und VAV.

    Laut eines Berichts der Vereinten Nationen hat der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre 2018 weiter zugenommen. Dies gefährdet auch den Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele. Foto: Federico Gambarini
    Laut eines Berichts der Vereinten Nationen hat der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre 2018 weiter zugenommen. Dies gefährdet auch den Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele. Foto: Federico Gambarini - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dank seiner Finanzierungs- und Investitionsfunktion sowie in der Rolle als Intermediär verfüge der Finanzplatz Schweiz über einen grossen Hebel, um sich als global führender Hub für Sustainable Finance zu positionieren, schreiben die Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB) und die Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV) am Donnerstag anlässlich des in Genf durchgeführten Private Banking Day.

    Damit sich die Schweiz im internationalen Konkurrenzkampf durchsetzen könne, müssten Banken und Vermögensverwalter innovativ, kompetent und schnell auf die wachsenden Bedürfnisse der Kunden nach nachhaltigen Finanzanlagen und Investitionsmöglichkeiten reagieren, hiess es weiter. Ausserdem müsse der Finanzplatz das Potenzial der digitalen Technologien vollständig ausschöpfen.

    «Der Schweizer Finanzplatz hat ohne Zweifel das Potenzial, im Bereich Sustainable Finance weltweit eine führende Rolle einzunehmen, zeigte sich Marcel Rohner, neu Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg) und abtretender VAV-Präsident, überzeugt. Die Voraussetzungen dafür seien gegeben, verfüge die Schweiz doch über erstklassiges Know-how, langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung von institutionellen und privaten Kunden. Zudem setze sich der Staat - auch international - für angemessene Rahmenbedingungen ein.

    Die Vermögensverwaltungsbanken würden ihre Aktivitäten und Ambitionen laufend weiter ausbauen und konkretisieren. Rohner kündigte ferner an, dass man seitens der VAV in den nächsten Wochen über den aktuellen Stand dieser Initiativen berichten werde.

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