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    SBB ersetzt ultrateure Personalplanungssoftware

    Keystone-SDA
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    Bern,

    19 Mio. Franken liess sich die SBB die Personalplanungssoftware Sopre kosten. Die effektiven Kosten belaufen sich auf das 5-fache. Das soll sich nun ändern.

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    Ein Zug der SBB. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Personalplanungssoftware der SBB, Sopre, soll ersetzt werden.
    • Der Ersatz soll rund 200 Millionen Franken kosten.
    • Sopre erfülle seinen Zweck nicht hinreichend und koste immer mehr, so die SBB.

    Die SBB wollen ihre Personalplanungssoftware Sopre ersetzen. Dieser Ersatz soll um die 200 Millionen Franken kosten. Das schreibt die «SonntagsZeitung» mit Verweis auf SBB-CEO Vincent Ducrot.

    Die SBB hatten Sopre ursprünglich für 19 Millionen Franken eingekauft. Laut Insidern sind die Kosten mittlerweile aber auf deutlich über 100 Millionen angestiegen.

    Grund für die explodierten Ausgaben sind zum einen die zahlreichen Nachbesserungen, die über die Jahre angefallen sind. Zum anderen sind seit Einführung des Programms deutlich mehr Personen nötig, um die Planung und Einteilung zu erledigen.

    Trotz dieser Zusatzaufwände sorge das Programm bis heute für Probleme, die teilweise in Verspätungen und Zugausfällen mündeten. Die Mehrkosten haben nicht nur die Kundinnen und Kunden der SBB über höhere Ticketpreise zu schulter. Auch der Steuerzahler, da die SBB zu hundert Prozent in Besitz der Eidgenossenschaft sind.

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