Studie

    Rund 73 Prozent der Freiburger Bevölkerung hat Covid-19-Antikörper

    Keystone-SDA
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    Fribourg,

    Sieben von zehn Freiburgerinnen und Freiburgern im Alter von über 20 Jahren wiesen im Juni Antikörper gegen Covid-19 auf.

    Coronavirus
    Nur bei 41 Prozent der immunsupprimierten Patienten zeigte sich eine nachweisbare Antikörperantwort - National Institutes of Health/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Mehrheit der Freiburger haben Coronavirus-Antikörper.

    Bei den über 65-Jährigen sind es gar 90 Prozent, wie die vorläufigen Ergebnisse der Corona-Immunitas-Studie für den Kanton Freiburg zeigen. In der Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen verfügten fast 69 Prozent der Bevölkerung über Antikörper. Keine Unterschiede gab es zwischen den Geschlechtern, wie die Universität Freiburg am Freitag mitteilte.

    Die relativ hohen Raten erklären die Wissenschaftler mit der grossen Zahl an Geimpften insbesondere bei den über 65-Jährigen, aber auch mit dem Anstieg der mit dem Virus Infizierten.

    Nach der ersten Welle der Epidemie lag der Antikörper-Anteil in der erwachsenen Bevölkerung im Sommer 2020 noch bei 8 Prozent. Nach der zweiten Welle anfangs 2021 stieg die Quote auf 19 Prozent. Bis im September werden weitere Analysen durchgeführt, um die Rolle der ausschlaggebenden Faktoren für die steigende Immunität zu bestimmen.

    Corona Nanobodies
    Die Corona-Nanobodies könnten eine Alternative zu den herkömmlichen Corona-Impfungen darstellen. - dpa

    Dann sollen auch Vergleiche mit anderen Regionen in der Schweiz möglich sein. Die steigende Immunität sei zwar sehr erfreulich, sie reiche aber wahrscheinlich nicht, um die Zirkulation des Virus blockieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Um das Risiko einer weiteren Welle im Kanton Freiburg und in der Schweiz zu begrenzen, sei eine Erhöhung der Durchimpfungsrate notwendig.

    Die Freiburger Corona-Immunitas-Studie ist Teil des nationalen Forschungsprogrammes Corona Immunitas, das von der Swiss School of Public Health (SSSPH+) durchgeführt und von privaten und öffentlichen Partnern finanziert wird. Im Rahmen des Programms werden mit den gleichen Methoden mehr als 40 Studien durchgeführt.

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