Freiburger Staatsrat schickt Mobilitätsstrategie in Vernehmlassung
Der Freiburger Staatsrat hat am Donnerstag die neue kantonale Mobilitätsstrategie für die nächsten 20 Jahre in die Vernehmlassung geschickt. Das Leitdokument soll eine bedarfsgerechte und nachhaltige Mobilität fördern.

Die Strategie sei als Reaktion auf Herausforderungen wie das Bevölkerungswachstum und den Klimawandel zu verstehen, schreibt der Staatsrat in einer Mitteilung.
Sie stütze sich auf vier Pfeiler. Es sind dies eine bessere Koordination von Raumplanung und Mobilität, die Förderung der Verlagerung des Verkehrsaufkommens auf sanfte Mobilität und den öffentlichen Nahverkehr, die Vernetzung der verschiedenen Mobilitätsformen sowie die Eindämmung der Auswirkungen des Verkehrsaufkommens auf Umwelt und Lebensqualität.
Die Strategie berücksichtige weiter die unterschiedlichen Raumtypen im Kanton. In dicht besiedelten Gebieten sollen der öffentliche Nahverkehr und die aktive Mobilität gestärkt werden, so der Staatsrat. In ländlicheren Regionen stehe die Ergänzung der verschiedenen Verkehrsträger im Vordergrund.
Zur Überprüfung der formulierten Ziele wird das kantonale Amt für Mobilität alle fünf Jahre einen Fortschrittsbericht erstellen. Die öffentliche Konsultation dauert bis zum 2. Dezember.






