Jetzt haben auch Zürcher endliche Sommerferien. Viele Schweizer wollen dem Wetter entfliehen. Am Flughafen Zürich herrscht entsprechend Betrieb.
Es ist Ferienbeginn: Viele wollen verreisen, doch nicht alle haben die richtigen Dokumente dabei. - Nau.ch / drone-air-media.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute beginnen in den Kantonen Aargau und Zürich die Sommerferien.
  • Der Flughafen Zürich erwartet bis zu 55'000 Flugreisende pro Tag.
  • Die Reisenden klagen über den beträchtlichen Mehraufwand, freuen sich aber auf die Sonne.

Auch wenn das Wetter nicht danach aussieht: Mancherorts haben Schüler bereits seit zwei Wochen Sommerferien. Jetzt ist es auch in den Kantonen Aargau und Zürich so weit.

Reger Betrieb am Flughafen

Entsprechend hat der Flughafen Zürich heute ein stärkeres Personenaufkommen erwartet. «Wir rechnen damit, dass es am nächsten Wochenende nochmals leicht mehr Passagiere geben wird», sagte die Mediensprecherin Bettina Kunz im Vorfeld. Konkret: Bis 55'000 Reisende pro Tag.

Zum Vergleich: Vor Corona waren es an Spitzentagen in den Sommerferien bis zu 110'000 Passagiere pro Tag gewesen. Trotzdem herrscht heute Samstag reger Betrieb an den Terminals.

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Aufgrund der vielschichtigen Corona-Kontrollen stauen sich auch am Flughafen Zürich die Passagiere. (Archivbild) - Keystone

Doch wie schwierig ist es, bei all den Bestimmungen ins Ausland zu reisen? Und wie viel müssen Schweizerinnen und Schweizer für Corona-Tests ausgeben? Nau.ch hat sich am Flughafen Zürich umgehört.

Ab an die Sonne

Grundsätzlich zieht es die Reisenden weg vom Schweizer Regen an die Sonne. Reisedestinationen wie Kroatien, Malaga oder Sizilien werden genannt. Alle Befragten haben sich bereits im Vorfeld testen oder impfen lassen: Das Risiko, am Flughafen für einen PCR-Test 380 Franken hinblättern zu müssen, will niemand eingehen.

Interviews mit Reisenden am Flughafen Zürich zu ihren Ferienpläne. - Nau.ch / drone-air-media.ch

Somit steht der Reise an die Sonne fast nichts mehr im Weg. Doch die Pandemie erschwere das Reisen insofern, als dass der Gesamtaufwand beträchtlich grösser sei. Die Schlangen sind länger, viel mehr «wichtige» Dokumente gilt es mitzuführen. Ernsthafte Probleme hatten aber keine der Befragten.

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Eine Angestellte einer Strandbar, der eine Schutzmaske gegen Coronaviren trägt, sammelt an einem Strand Bestellungen. - dpa

Am meisten freuen sich die Feriengänger auf den Pool, das Meer oder dass man jeden Abend in einer Bar etwas trinken gehen kann.

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