UBS

    Gerichtsurteil zu AT1: UBS droht eine 16-Milliarden-Schuldenlast

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Bern,

    Entscheid zu AT1: Das Bundesverwaltungsgericht könnte die UBS verpflichten, 16 Milliarden Franken an ehemalige Credit Suisse-Anleiheinhaber zurückzuzahlen.

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    Geruchtsurteil zu AT1: Das Bundesverwaltungsgerichtsurteil könnte UBS rund 16 Milliarden Franken zusätzliche Credit-Suisse-Schulden bringen. (Archivbild) - Depositphotos

    Das Schweizer Bundesverwaltungsgericht hat entschieden: Die vollständige Abschreibung der AT1-Anleihen im Wert von rund 16,5 Milliarden Franken bei der Credit Suisse war rechtswidrig.

    Die Finanzmarktaufsicht Finma hatte die Anleihen bei der Rettungsfusion von Credit Suisse und UBS per Notverordnung für wertlos erklärt. Das Urteil betrifft tausende Anleger, berichtet «Cash».

    Urteil zu AT1 bedeutet Milliarden-Schuldenlast

    Der Entscheid sagt, dass sowohl eine vertragliche als auch eine gesetzliche Grundlage für die drastische Massnahme fehlte. Demnach habe die Credit Suisse beim Abschreibzeitpunkt noch über ausreichend Kapital verfügt.

    Die Schweizer Notverordnung, auf die sich die Finma stützte, sei laut Gericht zum Teil verfassungswidrig. Die Bundesregierung ergänzte die Notverordnung kurz vor der Übernahme um einen Passus.

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    Dieser erlaube der Finma dieses Vorgehen, erläutert das Gericht.

    Internationale Reaktionen und weitere Schritte

    Die Finma und das Eidgenössische Finanzdepartement nehmen das Urteil zur Kenntnis. Sie analysieren die Konsequenzen, so ein Sprecher gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht.

    Zahlreiche Investoren aus Asien, dem Nahen Osten und den USA fordern Entschädigung. Sie haben zudem internationale Klagen angestrengt – bislang aber ohne Erfolg, so das «Handelsblatt».

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    Nach dem Urteil zu AT1 fordern Investoren Entschädigung. - Depositphotos

    Wirtschaftsexperten kritisieren den Entscheid teils scharf und warnen vor möglichen Folgen für die Finanzstabilität und die Reputation des Schweizer Bankensektors. Die Entscheidung des Bundesgerichts steht noch aus und könnte die Schweizer Bankenlandschaft nachhaltig beeinflussen, so das «SRF».

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    Kommentare

    User #4967 (nicht angemeldet)

    Werden die allfälligen Folgenkosten eines Gerichtsurteils wegen der möglicherweise rechtswidrig abgeschrieben 16 Milliarden AT1-Anleihen von der UBS oder doch vom Steuerzahler übernommen?

    User #3545 (nicht angemeldet)

    UBS soll endlich den Firmensitz in die USA verlegen. Wenn sie schlau sind, machen sie es..

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