RBS nimmt in Bätterkinden neuen Energiespeicher in Betrieb
Der Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) hat in der Nähe des Bahnhofs Lohn-Lüterkofen in der Gemeinde Bätterkinden einen stationären Energiespeicher in Betrieb genommen. Die Anlage speichert die beim Bremsen von Zügen anfallende Energie für das spätere Anfahren.

Wie der RBS am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt, können mit der neuen Infrastruktur täglich über 400 Kilowattstunden Strom zurückgewonnen werden. Dies entspreche der Energie, mit der ein durchschnittliches Elektroauto rund 2000 Kilometer weit fahren könnte.
Bremst ein Zug, steigt die Spannung in der Fahrleitung, woraufhin der Speicher die überschüssige Energie in Superkondensatoren aufnimmt. Sobald ein abfahrender Zug wieder Strom benötigt, fliesst diese automatisch in die Fahrleitung zurück.
Das Projekt kostete 1,3 Millionen Franken und wurde vom Bundesamt für Verkehr finanziell unterstützt. Die stationäre Lösung sei an diesem Standort wegen der hohen Zugdichte und dem Einspurbetrieb besonders wirtschaftlich, heisst es weiter.
Ein erster Versuch am gleichen Ort endete im Jahr 2021 mit einem Brand, welcher den damaligen Speicher komplett zerstörte. Nach einer umfassenden Untersuchung habe der RBS die jetzige Anlage mit zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen ausgestattet.










