Die PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG soll unzulässig Zwangsmassnahmen angewandt haben. Nun muss sich die Klinik wegen Personalmangels verantworten.
PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG
Die PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG soll Zwangsmassnahmen unzulässig angewandt haben. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Gegen das PZM Psychiatriezentrum Münsingen liegen schwere Vorwürfe vor.
  • Wegen Personalmangel sollen Patienten am Bett fixiert worden sein.
  • Das Unternehmen wird heftig dafür kritisiert.

Betroffenen und Angestellten haben heftige Kritik gegen die PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG ausgesprochen. Sie klagen über Personalmangel, welcher im Gesundheitswesen gravierende Folgen haben kann. Das zeigt die Situation in Münsingen. Gegen die werden schwerwiegende Vorwürfe von erhoben.

PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG
Hauptgebäude und Eingang des PZM Psychiatriezentrum Münsingen AG. - nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie Radio SRF berichtet, ist die Rede von unverhältnismässigen Zwangsmassnahmen. Ganz konkret geht es dabei um die Fixierung von Patientinnen und Patienten am Bett. Personal für eine situationsgerechte Betreuung habe dem PZM Psychiatriezentrum gefehlt, weshalb es dazu gekommen ist.

SRF liegen Klinik-interne Dokumente vor, die beweisen, dass die Klinikleitung vom Personalmangel und möglichen Konsequenzen wusste. Zur Rechtfertigung schrieb die Leitung dazu, dass am Psychiatriezentrum Münsingen tendenziell seltener Zwangsmassnahmen angewendet werden als in anderen Kliniken.

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