Das Projekt «Modellstadt», das im Jahr 2020 von verschiedenen Gemeinden der Region Baden AG ins Leben gerufen wurde, wird nicht weitergeführt.

Das von mehreren Gemeinden der Region Baden AG im Jahr 2020 lancierte Projekt «Modellstadt» wird eingestellt. Die neun noch beteiligten Gemeinden wollen die Zusammenarbeit in den bestehenden Strukturen oder nach den Bedürfnissen der einzelnen Gemeinden weiterführen.

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Die verbleibenden Mitglieder hätten den Entscheid zur Auflösung einstimmig gefällt, teilte die Stadt Baden am Freitagnachmittag mit. Aktuell seien zu wenige Themen erkennbar, die eine künftig verstärkte und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit erforderten.

Ziele erreicht, doch Zukunft ungewiss

Das Projekt «Modellstadt» habe vordergründig sein Ziel erreicht. Abläufe zwischen den Gemeinden seien optimiert worden. Als Erfolg des Projekts gilt die gemeinsame Flüchtlingsbetreuung oder das Projekt «Talent Pool», das den Gemeinden Synergien im Personalwesen ermöglichte.

Trotz des Zusammenschlusses von Baden und Turgi sei die Idee einer gemeinsamen Modellstadt mit einer gemeindeübergreifenden Leistungserbringung ohne Fusion nicht realisierbar, lässt sich der Badener Stadtmann Markus Schneider zitieren.

Marianne Stänz, Frau Gemeindeammann von Birmenstorf, stellt fest: «Wir haben gelernt, dass wir miteinander zu besseren Lösungen kommen. Wir werden in Zukunft weiterhin flexibel und bei Bedarf gemeinsam Lösungen erarbeiten.»

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