Postauto-Chef gedenkt Chauffeur (†63)
Nach dem tragischen Busbrand in Kerzers FR hat sich Postauto-Chef Stefan Regli zum Vorfall geäussert. In einem emotionalen Post gedenkt er dem Chauffeur (†63).

Das Wichtigste in Kürze
- Am Dienstagabend hat sich ein 65-jähriger Schweizer in einem Postauto selbst angezündet.
- Mit ihm starben fünf Menschen, weitere fünf Personen wurden verletzt.
- Auch der 63-jährige Chauffeur ist unter den Verstorbenen.
Der Postauto-CEO Stefan Regli hat sich am Donnerstagmorgen zum Vorfall in Kerzers FR geäussert. Bei dem Busbrand, der sechs Menschen in den Tod riss, ist auch der Bus-Chauffeur verstorben.
«Mit grossem Schmerz mussten wir erfahren, dass sich unter den Todesopfern auch unser Fahrer befindet – ein geschätzter Kollege und Teil der PostAuto‑Familie», schreibt Regli auf LinkedIn.

Der Vorfall habe nicht nur «Menschenleben gefordert und Verletzte hinterlassen», sondern auch die Organisation tief getroffen. «Wir sind weiterhin in Gedanken bei allen Opfern und Betroffenen dieser Tragödie.»
Man stehe in engem Kontakt mit den Ermittlungsbehörden und unterstütze die vollständige Aufklärung des Vorfalls uneingeschränkt.
Das ist über den Vorfall bekannt
Am Dienstagabend zündete sich ein 65-jähriger Schweizer in einem Postauto in Kerzers FR selbst an. Er sowie fünf weitere Personen starben, fünf wurden verletzt.
Über das Motiv ist nichts bekannt. Der Mann war psychiatrisch auffällig, aber nicht vorbestraft. Am Dienstag vor der Tat wurde der 65-Jährige von einem Spital als vermisst gemeldet.
Die Polizei begann danach mit der Suche nach ihm und befragte auch Betreuer sowie Angehörige. Dabei ging es darum, ob eine Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegt. Hinweise auf eine Gefährdung gab es nach den Abklärungen aber keine.










