Die Partei der Arbeit (POP) steigt mit Céline Misiego und Vincent Keller ins Rennen um die Staatsratssitze bei den Wahlen im kommenden März in der Waadt. Die Themen kostenloser öffentlicher Verkehr, Mindestlohn, öffentliche Krankenkasse und einheitlicher Gemeindesteuersatz sollen ihren Wahlkampf bestimmen.
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Die Stadt Lausanne. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Partei hat am Montag in Lausanne ihre Kandidaten für die Gesamterneuerungswahlen der Kantonsregierung präsentiert.

Misiego und Keller sitzen beide im Grossen Rat sowie in den Gemeinderäten von Lausanne beziehungsweise Renens.

Auf die Frage nach dem fehlenden Bündnis mit der anderen Gruppierung der radikalen Linken, Ensemble à Gauche (EàG), sagte Parteipräsidentin Anaïs Timofte, dass es zwar Gespräche gegeben habe. Es habe aber keine Einigung über die «richtige Formel» erzielt werden können. Während EàG fünf Kandidaten ins Rennen schicke, habe die POP es vorgezogen, eine kleinere Liste mit zwei Personen zu präsentieren, die in der politischen Landschaft des Kantons Waadt gut verankert seien.

Vor der POP haben bereits mehrere andere Parteien ihre Kandidaten bekannt gegeben. So streben die drei bisherigen sozialdemokratischen Staatsrätinnen Nuria Gorrite, Cesla Amarelle und Rebecca Ruiz eine weitere Amtszeit an. Sie werden mit dem Grünen Vassilis Venizelos eine gemeinsame Liste bilden.

Die FDP schickt die bisherige Staatsrätin Christelle Luisier sowie Isabelle Moret und Frédéric Borloz ins Rennen, die beide im Nationalrat sitzen. Die SVP will den Wiedereinzug in die siebenköpfige Waadtländer Regierung mit Nationalrat Michaël Buffat schaffen. Das Fünfer-Ticket von EàG besteht aus Elodie Lopez, Taraneh Aminian, Gabriella Lima, Mathilde Marendaz und Hadrien Buclin.

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