Nathalie Rickli will nicht in den Bundesrat
Natalie Rickli wird nicht Nachfolgerin von Guy Parmelin. Wie die SVP des Kantons Zürich mitteilte, verzichtet Rickli auf eine Kandidatur.

Das Wichtigste in Kürze
- Natalie Rickli kandidiert nicht für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin.
- Auch Esther Friedli und weitere SVP-Politiker haben bereits abgesagt.
- Céline Amaudruz hat ihre Kandidatur erklärt, mehrere andere prüfen einen Antritt.
Die nächste prominente SVP-Politikerin sagt ab: Natalie Rickli will nicht für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin antreten. Das teilt die Zürcher Gesundheitsdirektorin auf Instagram mit.
«Ich danke meiner Partei, der SVP Kanton Zürich, für das Vertrauen und die offizielle Anfrage», schreibt Rickli. Sie habe sich entschieden, ihre Arbeit im Regierungsrat fortzusetzen, und verzichte deshalb auf eine Bundesratskandidatur.
Bereits im März hatte die Zürcher SVP bekannt gegeben, dass Rickli bei den Regierungsratswahlen 2027 erneut antreten will.
Rickli dankt Unterstützern – und kritisiert «Hater»
In ihrem Beitrag bedankt sich die 49-Jährige auch für die Unterstützung während ihrer bisherigen 30 Jahre in der Politik.
«Es sind die Menschen und Begegnungen, die zählen im Leben», schreibt sie. Gleichzeitig kritisiert sie «Hater», die in Kommentarspalten und auf Social Media anonym ihren persönlichen Frust an anderen auslassen.
Auch Friedli und Dettling verzichten
Mit Rickli fällt eine weitere bekannte Politikerin für die Parmelin-Nachfolge weg. Zuvor hatte bereits die St. Galler Ständerätin Esther Friedli abgesagt. Sie will sich weiterhin auf ihr Mandat konzentrieren.

Ebenfalls verzichten SVP-Präsident Marcel Dettling und Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher. Auch Nationalratspräsident Pierre-André Page sowie die Waadtländer Nationalräte Sylvain Freymond und Yvan Pahud stehen nicht zur Verfügung.
Amaudruz will in den Bundesrat
Ihre Kandidatur erklärt hat dagegen die Genfer Nationalrätin und SVP-Vizepräsidentin Céline Amaudruz. Mehrere weitere Parteikollegen überlegen sich einen Antritt.

Dazu zählen die Nationalräte Pascal Schmid, Franz Grüter und Nicolas Kolly sowie der Walliser Staatsrat Franz Ruppen. Auch Benjamin Giezendanner und Christian Imark haben eine Kandidatur bislang nicht ausgeschlossen.
Wer auf das offizielle Ticket kommt, entscheidet die SVP-Fraktion am 20. November.
Fraktionschef Thomas Aeschi setzt sich für mindestens zwei Namen zur Auswahl ein. Die Bundesratswahl findet am 9. Dezember statt.












