Aeschi will mindestens ein Zweierticket für Parmelin-Nachfolge
SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi hat für die Nachfolge von Bundesrat Guy Parmelin ein Ticket mit mindestens zwei Kandidaturen in Aussicht gestellt. Er werde sich für eine entsprechende Auswahl einsetzen, sagte er in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF.

Das Wichtigste in Kürze
- Bundesrat Guy Parmelin tritt per Ende Jahr zurück.
- SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi will mindestens ein Zweier-Ticket für die Nachfolge nominieren.
- Ob mindestens eine Frau auf dem Ticket stehen soll, beantwortete er nicht direkt.
Ob mindestens eine Frau auf dem Ticket stehen soll, beantwortete der Zuger Nationalrat nicht direkt. «Es ist klar, dass es Frauen und Männer im Bundesrat braucht.»
Zudem müssten für ihn die Sprachregionen «angemessen» vertreten sein. Zu den weiteren Kriterien zählte er Dossierfestigkeit, Führungsqualitäten, Durchsetzungsfähigkeit und den berühmten «Gmögigkeitsfaktor».

Bereits bekannt war, dass die Partei ein besonderes Augenmerk auf die Fähigkeit, das Justizdepartement (EJPD) oder das Verteidigungsdepartement (VBS) zu leiten, legen will – zumal sie dort am ehesten von einer Vakanz ausgeht.
«SVP ist offen für jedes Departement»
«Selbstverständlich ist die SVP offen für jedes Departement, wir stellen auch keinen Anspruch», sagte Thomas Aeschi zu Radio SRF.
Über die genaue Grösse des Tickets sowie die Nominierungen entscheidet die SVP-Bundeshausfraktion an ihrer Sitzung vom 20. November.
Die Wahl für die Nachfolge von Guy Parmelin findet am 9. Dezember im Bundesparlament statt. Offizielle Kandidaturen gibt es bisher noch nicht. Ob Aeschi selber kandidiert, werde er «zu gegebener Zeit» kommunizieren, sagte er weiter.
Bekannt wurde bereits Anfang Woche: Die SVP Kanton Schwyz will Regierungsrat André Rüegsegger als Nachfolger von Bundesrat Guy Parmelin für den Bundesrat nominieren. Zugesagt hat er noch nicht.











