«Monstercorso» sorgt für furioses Finale der Luzerner Fasnacht
Musizierend und feiernd sind über 80 Guuggenmusigen sowie Wagen- und Maskengruppen am Dienstagabend durch Luzern gezogen. Der traditionelle «Monstercorso» setzte den Schlusspunkt hinter das sechstägige Fasnachtsprogramm.

In bunte Gewänder gehüllt und mit den traditionellen Masken namens «Grende»auf dem Kopf, spielten die Guuggenmusigen mit Blechblasinstrumenten und Perkussion ihre Interpretationen von bekannten Hits. Die Mottos der Gruppierungen reichten von der griechischen Mythologie bis zur lokalen Politik-Posse um das neue Luzerner Theater.
Der Corso startete um 19.30 Uhr bei der Hauptpost an der Bahnhofstrasse, führte über die Seebrücke und dann durch die Altstadt, wo er sich nach 22 Uhr auflöste. Wie jedes Jahr organisierte den Anlass die Dachorganisation der Luzerner Fasnachtsgruppierungen.
Schätzungsweise 30'000 Menschen verfolgten das bunte Treiben vom Strassenrand und in den Gassen, wie ein Sprecher der Luzerner Polizei gegenüber Keystone-SDA sagte. Im Vorjahr waren es rund 40'000 Personen gewesen. Der Corso verlief gemäss Polizeisprecher ohne nennenswerte Zwischenfälle.
Wie so oft in den letzten Tagen gab es auch zum Abschluss der Fasnacht Regenschauer in Luzern. So zogen die Highlights des Fasnachtsprogramms weniger Leute an als im Jahr zuvor. Dem Umzug der Wey-Zunft am Montag wohnten etwa 45'000 Personen bei, 2025 hatten sich rund 70'000 Fasnachtsbegeisterte versammelt.
Begonnen hatte die Fasnacht in der vergangenen Woche am Schmutzigen Donnerstag. Um 5 Uhr in der Früh starteten 25'000 Fasnachtsbegeisterte mit dem Urknall in die Saison. Am Nachmittag folgte der traditionelle Fritschiumzug.
In der Nacht auf Aschermittwoch klingt die fünfte Jahreszeit aus. Im kommenden Jahr beginnt die Fasnacht in Luzern am 4. Februar.










