Luzerner Fasnacht 2026 eröffnet mit Urknall
Mit dem traditionellen Urknall um 5 Uhr morgens hat die Luzerner Fasnacht 2026 begonnen. Sie dauert vom 12. bis zum 17. Februar 2026.

Punkt fünf Uhr explodierte über dem Seebecken der Urknall, das Feuerwerksspektakel zur Eröffnung der Fasnacht. Tausende Maskierte und Kostümierte begrüssten am Schmutzigen Donnerstag die für sie schönsten Tage des Jahres, berichtet «TeleZüri».
Bruder Fritschi, die sagenumwobene Figur der Luzerner Fasnacht, wurde von der ausgelassenen Menge am Kapellplatz empfangen.
Die Guggenmusik-Gruppen begannen beim Schwanen- und Kapellplatz zu spielen und zogen danach durch die Altstadt. Bei der Fritschi-Tagwache waren im letzten Jahr jeweils rund 25'000 Personen zugegen.
Zunft zu Safran organisiert traditionellen Fötzeliräge
Die Zunft zu Safran spielte am Schmutzigen Donnerstag eine zentrale Rolle beim Fasnachtsauftakt. Sie war verantwortlich für den Fötzeliräge in der Altstadt.
Dieser besteht laut «SRF» aus sechs Millionen Schnipseln von alten Telefonbüchern. Der Zunftmeister und der Fritschivater mit ihrem Gefolge befanden sich auf der Naue.

Von dort wurde der Urknall, auch «Pfau» genannt, über dem Seebecken gezündet. Die ersten Konzerte gaben die Guggen unter der Egg oder am Rosengartenplatz, wie «TeleZüri» schreibt.
Verschärfte Sicherheitsmassnahmen nach Vorjahresvorfällen
Die Stadt Luzern hat das Sicherheitskonzept für die Fasnacht 2026 optimiert, berichtet die offizielle Website. Nach Böller-Vorfällen im Vorjahr wurden zusätzliche Massnahmen eingeführt.
Vier Polizisten waren damals verletzt worden, als Böller inmitten einer Menschenmenge explodierten. Parkverbotszonen für Fasnachtswagen wurden auf neuralgischen Plätzen eingerichtet, um den Zugang für Blaulichtorganisationen zu verbessern.
Die Luzerner Polizei setzt verstärkt auf Fusspatrouillen und ein WhatsApp-Kanal informiert über Sicherheitsmassnahmen. Zwei Sanitätsposten wurden in der Winkelriedstrasse und am Löwengraben eingerichtet.
Hunderttausende Besucher bei Luzerner Fasnacht erwartet
Nach Schätzungen der Polizei hielten sich im letzten Jahr rund 350'000 Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Stadt auf. Ob diese Zahl auch an der Luzerner Fasnacht 2026 erreicht wird, bleibt laut «SRF» abzuwarten.

Das Wetter war über die Fasnachtstage nicht sonderlich gut angesagt. Die Luzerner Polizei empfiehlt die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel aufgrund zahlreicher Verkehrseinschränkungen und Strassensperrungen.
Bereits ab 4.30 Uhr wurde der Bereich Schweizerhofquai bis Bahnhofplatz gesperrt. Die Fasnacht dauert bis in die Nacht vom Aschermittwoch und umfasst weitere Höhepunkte wie die grossen Umzüge am Güdismontag.












