Angestellte in der Grünen Branche erhalten mehr Lohn. Ingesamt wurde nach Verhandlungen die Lohnsumme um ein Prozent erhöht. Tiefstlöhne steigen um 0,5 Prozent.
Gärtnerinnen und Gärtner in der Schweiz verdienen im Schnitt 1'000 Franken weniger pro Monat als Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter.
Gärtnerinnen und Gärtner in der Schweiz verdienen im Schnitt 1'000 Franken weniger pro Monat als Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lohnsumme für Gärtnerinnen und Floristen wird um ein Prozent erhöht.
  • Der Verband konnte eine Erhöhung der Tiefstlöhne bewirken.
  • Mitarbeitende in rund 1300 Betrieben profitieren von den Verhandlungen.

Die 12'000 Mitarbeitenden der sogenannten Grünen Branche erhalten mehr Lohn. Die Arbeitgeber haben sich mit dem Verband der Gärtnerinnen und Floristen auf eine Erhöhung der der Lohnsumme um ein Prozent geeinigt.

Wie gross die individuellen Aufstockungen ausfallen, könnten die einzelnen Arbeitgeber selber entscheiden, teilte Grüne Berufe Schweiz am Montag mit. Garantiert sei einzig eine Erhöhung der Tiefstlöhne um 0,5 Prozent.

Das betreffe die Arbeitnehmenden im Garten- und Landschaftsbau mit bisher weniger als 4250 Franken Monatslohn. Ebenso Mitarbeitende in Baumschulen, gärtnerischen Produktionsbetrieben oder im Detailhandel mit weniger als 4000 Franken pro Monat.

Ebenfalls fix erhöht werden sollen die Mindestlöhne von ungelernten Mitarbeitenden in den Produktionsbetrieben und im Detailhandel. Von der Einigung zwischen dem Arbeitgeberverband Jardinsuisse und dem Branchenverband Grüne Berufe Schweiz profitierten rund 12'000 Mitarbeitende in über 1300 Betrieben.

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