Studie

Millionen Schweizern droht der Renten-Schock

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Renten schrumpfen und mit ihnen die finanzielle Sicherheit im Alter: Viele Pensionierte müssen sich künftig auf deutlich weniger Geld einstellen.

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Die Renten in der Schweiz schrumpfen zunehmend: Im Alter bleibt vielen weniger Geld zum Leben. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Studie zeigt: Die Renten in der Schweiz sinken, weil Pensionskassen deutlich weniger auszahlen.
  • Viele Renten reichen heute nicht mehr für den bisherigen Lebensstandard.
  • Ein Grossteil der Befragten sorgt sich um die Zukunft der AHV und der Altersvorsorge.

In der Schweiz sinken die Renten. Und sie reichen oft nicht mehr aus, um den bisherigen Lebensstandard der Menschen zu sichern.

Grund dafür ist laut einer Studie der starke Rückgang der Leistungen aus der zweiten Säule, während die AHV-Rente steigt.

Seit 2002 seien die zu erwartenden Altersrenten um 16 Prozent oder 12'260 Franken gesunken. So heisst es in dem am Donnerstag publizierten VZ Pensionierungs-Barometer 2026.

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Viele Schweizer Rentner können ihren Lebensstandard kaum noch halten. (Symbolbild) - keystone

Deutlich tiefer falle dabei der Anteil der Rente aus, der aus Pensionskassenleistungen gespiesen wird.

Ein heute 55-Jähriger mit einem Jahreseinkommen von 120'000 Franken geht mit 65 Jahren in Pension. Dann kann er noch mit einer Jahresrente von 62'660 Franken rechnen. Im Jahr 2002 waren es mit 74'920 Franken deutlich mehr.

40 Prozent weniger

Die Pensionskassenleistungen sind laut der Studie seit 2002 um 40 Prozent eingebrochen. Demgegenüber stieg die AHV-Rente im gleichen Zeitraum um ein Drittel. Inklusive der Ende 2026 erstmals zu vergütenden 13. AHV-Rente beträgt diese 32'760 Franken.

Die AHV-Rente wurde laufend an die Teuerung angepasst. Der Umwandlungssatz zur Festlegung der Rentenzahlung aus der zweiten Säule sank dagegen stetig.

Laut Swisscanto-Berechnungen nahm der durchschnittliche Umwandlungssatz in den letzten zehn Jahren auf 5,26 Prozent von 6,00 Prozent ab.

AHV-Finanzierung ungelöst

Die Kassen hätten die Leistungen wegen der steigenden Lebenserwartung und anhaltend tiefer Zinsen gesenkt. So sei es gelungen, die Kassen zu stabilisieren. Die AHV-Finanzierung bleibe dagegen ungelöst.

Mit der AHV-Reform 2030 will der Bundesrat dies ändern. Entscheidend sei dafür Der politische Prozess.

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Trotzdem blicken viele zuversichtlich auf ihre finanzielle Zukunft im Ruhestand. (Symbolbild) - keystone

Die Studie zeigt: Oft reicht die Rente in der Schweiz nicht mehr dazu aus, um finanziell genügend abgesichert in Pension gehen zu können. Heute erhält, wer 100'000 Franken jährlich verdient, nach der Pensionierung noch rund 51 Prozent seines letzten Lohnes als Rente ausbezahlt.

2002 waren dies über 62 Prozent.

Noch deutlicher fallen die Einbussen bei höheren Löhnen ins Gewicht: Bei einem Lohn von 150'000 Franken decke die Rente nach der Pensionierung nur knapp 42 Prozent des letzten Salärs. Gegenüber den rund 58 Prozent vor 24 Jahren ab.

60 Prozent vom Lohn sichern

Das Drei-Säulen-System sollte ursprünglich 60 Prozent des letzten Lohns sichern. Dafür waren die Renten aus AHV und Pensionskasse vorgesehen.

Beim Vertrauen zeigt die Studie ein gemischtes Bild: Zwar habe sich der Index dazu gegenüber der letztjährigen Umfrage insgesamt leicht verbessert. Mit Blick auf die AHV habe das Vertrauen aber abgenommen.

Machst du dir Sorgen um deine Rente?

Derzeit geht nur noch rund ein Viertel der Befragten davon aus, dass die AHV-Renten in zwanzig Jahren sicher sein werden. Etwas verbessert habe sich das Vertrauen innert Jahresfrist in die Pensionskasse. Doch auch da glauben lediglich 30 Prozent an sichere Leistungen in zwanzig Jahren.

Alters- und Pflegekosten

Als grösste Sorgen im Hinblick auf die Pensionierung nannten die Befragten derweil steigende Alters- und Pflegekosten. Sowie die Finanzierung der AHV. Eine Erhöhung des ordentlichen Rentenalters lehnt aber weiterhin eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent ab.

Trotz aller Sorgen blicken viele positiv auf ihre Pensionierung. Rund 58 Prozent glauben, dass AHV, Pensionskasse und eigenes Vermögen dafür ausreichen.

Kommentare

User #6865 (nicht angemeldet)

An Diesen verlogenen Schmarrn, von Renten & Solch Scheiss, dem ganzen verdammten Schön-Gerede Da-von & Da-rüber; glaubte ich NIE ! NIE; seit meinem allerersten Arbeitstag, damals als Lehrling; vor über 40 Jahren... !

User #5051 (nicht angemeldet)

Geheimtipp für alle: Werdet Erben.

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