Am ersten Prozesstag hat die frühere Geschäftsführerin der luzernischen Maschinen-Handelsfirma Fera jegliche Schuld von sich gewiesen.
Schweizerische Bundesanwaltschaft
Das Bundesstrafgericht in Bellinzona TI. - Keystone

Der heute 71-Jährigen wird vorgeworfen, verschiedenen Banken Millionenbeträge für die Vorfinanzierung von nie stattgefundenen Maschinenkäufen entlockt zu haben. Die Angeklagte führte auf Fragen des vorsitzenden Richters aus, nicht die Geschäftsleiterin der Fera gewesen zu sein. Sie sei in der Firma lediglich für das Personal, die Kommunikation und die Finanzierung eines Cash-Pools zuständig gewesen.

Um die tatsächlichen Käufe habe sich der Leiter der Tochterfirma Ato in Italien gekümmert, sagte die Angeklagte. Wie die Fera handelt es sich dabei um eine Tochtergesellschaft der Blue Steel Holding. Ob die Schmiedepressen tatsächlich geliefert wurden, davon sei sie ausgegangen.

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