Letzten Freitag wurde in Brasilien mutmasslich ein Schweizer erschossen. Der vermeintliche Täter wurde festgenommen.
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Sicherheitskräfte in Brasilien. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Brasilien wurde mutmasslich ein Schweizer erschossen.
  • Die Polizei verhaftete den vermeintlichen Täter.
  • Die Tat ereignete sich bereits vergangenen Freitag.

Mutmasslich ein Schweizer ist bei einer Gewalttat in der brasilianischen Kleinstadt Goianesia nordwestlich der Hauptstadt Brasilia von einem Mann erschossen worden. Die Polizei war zufällig in der Nähe und verhaftete den mutmasslichen Täter nach einem Fluchtversuch.

Die Tat ereignete sich bereits am vergangenen Freitag in der ländlichen Region 280 Kilometer von Brasilia entfernt, wie die Militärpolizei des Bundesstaates Goias auf Instagram mitteilte. Das Opfer sei in ein Spital gebracht worden und dort gestorben. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) gab am Mittwoch auf Anfrage lediglich bekannt, es habe Kenntnis von einem Tötungsdelikt in Brasilien. Die zuständige Auslandvertretung stehe in Kontakt mit den lokalen Behörden.

Streit um 2000 Franken

Beim Opfer handelte es sich gemäss der brasilianischen Internet-Zeitung G1 um einen 59-jährigen Schweizer, der in der Stadt lebte. Der Tatverdächtige ist demnach 27 Jahre alt. Hintergrund der Tat soll ein Streit um umgerechnet knapp 2000 Franken (12'000 brasilianische Real) Schulden rund um einen Autokauf gewesen sein. Der Täter entführte den Angaben zufolge sein Opfer aus dessen Zuhause und schoss ihm später im Streit dreimal in den Kopf.

Die Schüsse hörten Beamte der Militärpolizei, die in der Nähe eine Kontrolle durchführten. Als die Ordnungshüter am Tatort eintrafen, richtete der Täter laut den offiziellen Angaben eine Waffe auf sie und versuchte, zu flüchten. Die Polizei feuerte einen Schuss ab, worauf sich der Mann ergab.

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