McDonald's eröffnet vor 50 Jahren erste Schweizer Filiale in Genf
Am 4. November 1976 hat McDonald's in Genf sein erstes Restaurant in der Schweiz eröffnet. Die US-amerikanische Fast-Food-Kette brachte damit ein neues Gastronomiekonzept ins Land, das die Essgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung nachhaltig verändert hat.

Das Restaurant an der Rue du Mont-Blanc unweit des Genfer Bahnhofs Cornavin beschäftigte zunächst 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bot acht Produkte an. Hamburger, Pommes frites und Milchshakes wurden rasch zubereitet und zu vergleichsweise günstigen Preisen verkauft. Bestellt wurde am Tresen statt am Tisch.
Die neue Form der Schnellverpflegung stiess nicht überall auf Zustimmung. Kritiker sahen in McDonald's ein Symbol der Amerikanisierung und eine Bedrohung für die traditionelle Gastronomie. Es kam zu Boykottaufrufen und Anschlägen.
1979 folgte in Basel die erste Deutschschweizer Filiale. 1990 eröffnete in Crissier VD der erste McDrive, 1993 erreichte die Kette das Tessin. Heute betreibt McDonald's landesweit rund 190 Restaurants mit etwa 8400 Beschäftigten. Täglich zählt das Unternehmen rund 275'000 Gäste. Allein 2025 kamen sieben neue Filialen hinzu.
Begonnen hatte die Geschichte von McDonald's 1940 in Kalifornien. Dort eröffneten die Brüder Richard und Maurice McDonald ein Restaurant und führten 1948 ein Schnellbedienungssystem ein. Ab 1955 trieb Ray Kroc die weltweite Expansion voran.
Heute ist McDonald's in über 100 Ländern mit mehr als 40'000 Restaurants vertreten. Die erste Schweizer Filiale in Genf besteht bis heute.
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