Vier Leichtverletzte nach möglichem Raserunfall in Zürich
Ein junger Mann ist nach einem Verkehrsunfall in Zürich festgenommen worden. Er steht im Verdacht, ein Raserdelikt begangen zu haben, bei dem am Samstagabend vier Personen leicht verletzt wurden.

Der 22-jährige Schweizer fuhr kurz vor 22.30 Uhr auf der Widmerstrasse in Zürich Kreis 2, als er beim Einbiegen auf die Seestrasse die Kontrolle über seinen 500 PS starken Mercedes-Benz verlor, wie die Stadtpolizei Zürich am Sonntag mitteilte. Das Fahrzeug prallte in einen Inselschutzpfosten und kollidierte anschliessend auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Personenwagen. Der weggeschleuderte Schutzpfosten beschädigte ein weiteres Auto, wie es weiter hiess.
Vier Personen erlitten leichte Verletzungen. Drei von ihnen behandelten Sanitätsteams vor Ort. Der Lenker des Mercedes kam zur Überprüfung in ein Spital, das er kurze Zeit später wieder verlassen konnte. Der entstandene Sachschaden belaufe sich auf mehrere zehntausend Franken. Die Seestrasse musste in beide Richtungen für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die Stadtpolizei Zürich und die zuständige Staatsanwaltschaft untersuchen den Unfallhergang. Im Vordergrund der Abklärungen steht laut Mitteilung ein mögliches Raserdelikt. Diese gelten in der Schweiz als Verbrechen und können zu Freiheitsstrafen, hohen Geldstrafen sowie einem mehrjährigen Führerausweisentzug führen.






