Mann mit manipulierter Vignette fliegt an Grenze in Rheineck SG auf
Schweizer Zöllner haben beim Grenzübergang Rheineck SG an einem Auto eine manipulierte Autobahnvignette entdeckt. Die Vignette war so präpariert, dass sie mehrfach verwendet werden konnte. Mit einem Strafbefehl wurde der Fahrer des Autos zu einer Busse von 400 Franken verurteilt.

Die Vignette war an der Frontscheibe des Autos auf einer Folie aufgeklebt und mit einem Stück Glas angebracht, wie aus einem rechtskräftigen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen hervorgeht. Damit hätte dieselbe Vignette mehrmals an unterschiedlichen Fahrzeugen verwendet werden können. Entdeckt und sichergestellt wurde die Vignette von Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) anlässlich einer Einreisekontrolle Ende Mai.
Dass eine Vignette mehrmals verwendet wird, verstosse gegen das Gesetz. Die Staatsanwaltschaft stellte deshalb gegen den Mann aus Polen, der in der Schweiz wohnt, einen Strafbefehl wegen Fälschung beziehungsweise Verfälschung amtlicher Wertzeichen aus.
Der Mann ist nicht vorbestraft, heisst es im Strafbefehl weiter. Die Staatsanwaltschaft sprach eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen à je 80 Franken aus. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.
Hinzu kommt eine Busse von 400 Franken sowie Gebühren von ebenfalls 400 Franken, die der Mann bezahlen muss.














