Letztes Brand-Opfer von Crans-Montana verlässt Zürcher Kinderspital

Keystone-SDA
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Zürich,

Am Dienstag nach Ostern wurde das leztzte im Kispi behandelte Brand-Opfer von Crans-Monatana entlassen. Der Heilungsprozess ist damit aber nicht abgeschlossen.

Kispi
Der Schriftzug Kispi anlässlich der Einweihung des Kinderspitals in Zürich 2024. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Akutbehandlung für die neun Brand-Opfer im Kispi ist damit abgeschlossen.
  • Die Weiterbehandlung erfolgt jetzt heimatnah.
  • Dies, meist ambulant oder in stationären Rehabilitationseinrichtungen.

Das letzte in Zürich behandelte Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS hat das Kinderspital am Dienstag nach Ostern verlassen. Damit sei die Akutbehandlung für alle neun betroffenen Jugendlichen abgeschlossen, teilte das Spital mit.

Die Weiterbehandlung der insgesamt neun Betroffenen erfolge nun heimatnah, meist ambulant oder in stationären Rehabilitationseinrichtungen. Dort sollen die Jugendlichen ihre Beweglichkeit und Selbständigkeit wiedererlangen, wie das Spital weiter mitteilte.

Zeitweise bis zu sechs Jugendliche gleichzeitig in Behandlung

Das Zürcher Kinderspital behandelte insgesamt neun Brandopfer aus der Schweiz und dem europäischen Ausland. Zeitweise befanden sich bis zu sechs schwer- bis schwerstverletzte Jugendliche gleichzeitig in Behandlung. Alle neun mussten auf der Intensivstation versorgt werden, teilweise über mehrere Wochen und Monate.

Der verheerende Bar-Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana forderte 41 Todesopfer. Über 115 Personen erlitten zudem Verletzungen. - keystone

Im Behandlungsverlauf waren zahlreiche, vorwiegend plastisch-rekonstruktive Operationen notwendig. An der Behandlung waren laut dem Spital mehrere Dutzend Fachdisziplinen und Berufsgruppen beteiligt.

Moderne Infrastruktur wichtig für Behandlungserfolg

Zum Behandlungserfolg trug laut dem Spital auch die moderne Infrastruktur des Neubaus bei. Ein beheizbarer Schockraum, ein entsprechender Operationssaal sowie speziell ausgestattete Zimmer auf der Intensivpflegestation seien entscheidend gewesen. Am früheren Standort hätten maximal zwei bis drei Schwerstbrandverletzte gleichzeitig versorgt werden können.

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Das Universitäts-Kinderspital Zürich ist zusammen mit dem Universitätsspital Chuv in Lausanne eines von zwei nationalen Zentren für schwer brandverletzte Kinder und Jugendliche. Die Verlegungen der Patientinnen und Patienten aus anderen Kliniken koordinierte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs).

Heilungsprozess noch nicht abgeschlossen

Für die Betroffenen sei der Heilungsprozess allerdings noch nicht abgeschlossen, teilte das Spital weiter mit. Sie müssten «über Jahre weiter betreut werden». Einige von ihnen würden für ambulante Therapien und Nachkontrollen weiterhin nach Zürich kommen.

«Wir wünschen allen Jugendlichen von Herzen Kraft, Geduld und Zuversicht für ihren weiteren Weg», wird Dr. Julia Hillebrandt, CEO des Kinderspitals, in der Mitteilung zitiert. Der «Tages-Anzeiger» hatte zuerst darüber berichtet.

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Kommentare

User #2025 (nicht angemeldet)

Einwrseits eine g6te Nachricht dass alle diese Opfer am Leben gehalten werden konnten. Trotzdem werden sie wohl für Ihr ganzes Leben gezeichnet sein und untee dem Trauma keiden. Die besten Wünsche gehen also an alle Überlebenden dieser furchtbaren Katastrophe. Und wer wird die finanziellen Folgen tragen? Man kann die Opfer auf keinen Fall damit allein lassen.

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