Leiche des im Tessiner Bavonatal abgestürzten Piloten geborgen
Die Leiche eines Mitte März im Gebiet des Tessiner Bavonatals abgestürzten Piloten ist am Donnerstag geborgen worden. Der 64-jährige Schweizer aus dem Kanton Freiburg war von Locarno-Magadino aus in Richtung Deutschschweiz geflogen.

Die Bergung habe dank veränderter Schneeverhältnisse, welche die Sicherheit der Rettungskräfte gewährleisteten, durchgeführt werden können, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Donnerstag mit.
Der Mann war am 13. März im Gebiet Cima del Lago oberhalb von San Carlo im Bavonatal abgestürzt. Die Leiche des Mannes habe sich im Rumpf des Flugzeugs auf einer Höhe von 2600 Metern befunden.
An den Bergungsarbeiten waren neben der Tessiner Kantonspolizei auch die Alpine Rettung Schweiz, die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), die Schweizer Luftwaffe sowie die Rega beteiligt.
Die Sust hat eine Voruntersuchung zur Klärung der Unfallursache eingeleitet. Gemäss Artikel 98 des Bundesgesetzes über die Luftfahrt ist die Bundesanwaltschaft (BA) für die Strafverfahren zuständig und koordiniert die zu treffenden Massnahmen mit der Kantonspolizei, wie es im Communiqué weiter hiess. Die Ermittlungen würden parallel und in enger Abstimmung mit den Untersuchungsbehörden der Sust geführt.










