UBS

    Laut Bericht: UBS-Chef Sergio Ermotti will 2027 zurücktreten

    Simon Ulrich
    Simon Ulrich

    Zürich,

    Nach der Integration der Credit Suisse plant Sergio Ermotti laut «Financial Times» seinen endgültigen Abgang. Mehrere Namen kursieren für die Spitzenposition.

    Sergio Ermotti
    Sergio Ermotti soll seinen Rücktritt als UBS-Boss für 2027 planen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Sergio Ermotti plant laut einem Bericht seinen Rücktritt als UBS-Chef im Jahr 2027.
    • Er war 2023 zurückgekehrt, um die CS-Integration zu leiten.
    • Ein fester Zeitplan für den Rücktritt steht noch aus.

    Sergio Ermotti plant offenbar, sich 2027 definitiv von der Spitze der UBS zurückzuziehen. Das berichtet die «Financial Times» unter Berufung auf Insider.

    Der Tessiner hatte das Amt bereits von 2011 bis 2020 inne, kehrte jedoch 2023 nach dem Zusammenbruch der Credit Suisse und auf Wunsch des UBS-Verwaltungsratspräsidenten Colm Kelleher zurück, um die Integration der CS zu leiten.

    Mit dem Abschluss dieser Integration wolle Ermotti nun endgültig abtreten. Ein konkreter Zeitplan sei laut Bericht noch nicht festgelegt, könne sich also noch ändern. Bereits 2024 hatte Ermotti öffentlich über einen möglichen Rücktritt gesprochen.

    Politischer Druck auf die UBS wächst

    Die UBS steht derzeit im Zentrum einer politischen Debatte in der Schweiz. Der Bundesrat plant eine Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften, um das nach der CS-Übernahme gestiegene Klumpenrisiko zu begrenzen.

    Macht Sergio Ermotti aus deiner Sicht einen guten Job?

    Die UBS lehnt diese strengeren Regeln ab und warnt vor Wettbewerbsnachteilen. In der Vernehmlassung im Parlament zeigte sich zuletzt, dass eine Mehrheit der Parteien für eine «sanfte» Regulierung ist.

    Spitzenposten wird hart umkämpft sein

    Für die Nachfolge Ermottis gilt ein enger Wettkampf als wahrscheinlich. Zu den Favoriten zählen Iqbal Khan, Bea Martin, Robert Karofsky und Aleksandar Ivanovic.

    Khan ist der breiten Öffentlichkeit bekannt durch seinen früheren Konflikt mit Tidjane Thiam bei der Credit Suisse.

    Der einzige Schweizer unter den Kandidaten ist Ivanovic, derzeit Leiter der Vermögensverwaltung bei UBS.

    Kommentare

    User #4851 (nicht angemeldet)

    Genug Kohle gescheffelt für 3 leben der super bänker

    User #3655 (nicht angemeldet)

    Wie alle Manager.. abkassieren.. abhauen bevor das Kartenhaus zusammen bricht.

    Weiterlesen

    UBS
    12 Interaktionen
    Bern
    Morges
    9 Interaktionen
    Wegen Insiderhandels
    UBS
    228 Interaktionen
    Neue Regeln

    MEHR UBS

    UBS
    39 Interaktionen
    Kapitalregeln
    UBS
    1 Interaktionen
    Zürich
    UBS
    3 Interaktionen
    Neue Kapitalregeln
    UBS
    23 Interaktionen
    Zürich

    MEHR AUS STADT ZüRICH

    Brasilien Wahl
    34 Interaktionen
    Brasilien-Wahl
    Das kostet eine Woche Parkieren am Flughafen Zürich
    66 Interaktionen
    Kleines Vermögen
    Leerkündigungen Zürich
    151 Interaktionen
    Zürich
    ZSC Lions Lausanne HC
    2 Interaktionen
    Erster Verlustpunkt