Kritik am Abschuss zweier Wolfsrudel in Graubünden

Keystone-SDA Regional
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Chur,

Der Bundesentscheid zum Abschuss von zwei Wölfen im Kanton Graubünden stösst auf Kritik. Insbesondere die Organisation CHWolf kritisierte den Beschluss.

Wolf
In Graubünden sorgt ein Beschluss zum Abschuss von zwei Wolfrudeln für Kritik. (Symbolbild). - Keystone

Die Organisation CHWolf übt Kritik am Entscheid des Bundes, zwei Wolfsrudel im Kanton Graubünden zum Abschuss freizugeben. Die Elimination sei der falsche Weg und zerstöre nur die Entwicklung eines natürlichen Gleichgewichts zwischen heimischen Grossraubtieren und ihrer Beute.

Durch diese Regulation würden Familienstrukturen und Sozialverhalten der Raubtiere zerstört, heisst es in einer Mitteilung der Organisation vom Samstag. Dies führe zu mehr Schäden, ist die Organisation der Ansicht.

Folgen für das Ökosystem

Der Bund hatte am Donnerstag das Gesuch des Kantons Graubünden gutgeheissen, die Wolfsrudel Muchetta um Bergün und Sinestra im Raum Scuol aufgrund von «unerwünschtem Verhalten gegenüber Menschen» und zahlreichen Rissen zu eliminieren.

Kommentare

User #1619 (nicht angemeldet)

Ich habe 40 Jahre im Wald (Monokulturen) Verbiß gesehen. Terminaltriebe gestrichen. Vom Verbiß sind keine Folgeschäden geblieben. Jedoch waren die Jungbäume zu eng gesetzt. Der Waldboden trocken und ohne Wasserspeicher. Dadurch entstand eine höhere Anfälligkeit gegenüber dem Borkenkäfer. Ebenso waren dadurch die Schäden durch Schneedruck und Eisregen enorm. Im Vergleich zu den Kosten auf Grund waldbaulicher Fehlern sind die Kosten der Verbissschäden Trinkgeld.

User #3677 (nicht angemeldet)

Ich bin der Sebastian, 6Jahre alt, und es macht mich sehr traurig, das Bauer Wölfe töten! Ich mag Wölfe seehr!

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