Der Kanton Freiburg stärkt mit 46 neuen Vollzeitstellen die Schulsozialarbeit an den obligatorischen Schulen. Ziel ist, dass die Schulsozialarbeit künftig an allen obligatorischen Schulen des Kantons angeboten wird.
Schule
Künftig soll auf 750 Schülerinnen und Schüler eine Vollzeitstelle für Schulsozialarbeit zur Verfügung stehen. - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Wie die Direktion für Bildung und kulturelle Angelegenheiten am Freitag mitteilte, war die Schulsozialarbeit bisher hauptsächlich im deutschsprachigen Kantonsteil und in der Mehrheit der französischsprachigen Orientierungsschulen präsent.

Derzeit stehen gegen 14 Vollzeitstellen zur Verfügung.

Der Ausbau soll gestaffelt erfolgen. Im laufenden Jahr werden 15 Vollzeitstellen geschaffen, die übrigen in den Jahren 2023 und 2024, sofern das entsprechende Budget angenommen wird. Kanton und Gemeinden teilen sich die Kosten.

Die Kantonsregierung genehmigte das entsprechende Konzept Ende Januar. Sie setzt damit einen Auftrag des Kantonsparlaments vom Oktober des vergangenen Jahrs um. Künftig soll auf 750 Schülerinnen und Schüler eine Vollzeitstelle für Schulsozialarbeit zur Verfügung stehen.

Die Freiburger Kantonsverwaltung beschreibt die Schulsozialarbeit als «Scharnier» zwischen Schule, Schülerin oder Schüler und Familie. Die Schulsozialarbeit unterstütze die Schule bei der Früherkennung und Bearbeitung sozialer Probleme oder Verhaltensauffällgkeiten. Sie ergreife präventive Massnahmen und gehe Probleme der Schüler möglichst frühzeitig an.