Die MAJ-Separatisten geben nicht auf. Die Jurafrage mit dem Kantonswechsel von Moutier sei noch nicht erledigt.
Jura Autonomisten
Die Autonomisten-Bewegung des Jura will ein Stachel im Berner Fleisch bleiben: MAJ-Generalsekretär Pierre-André Comte. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Jura-Autonomisten geben nicht auf.
  • Die Frage mit dem Kantonswechsel von Moutier sei noch nicht erledigt.
  • Es wird vor Erpressungsversuchen des Kantons Bern gewarnt.

Nach dem Wechsel von Moutier zum Kanton Jura ist der Kampf des «Mouvement autonomiste jurassien» (MAJ) noch nicht zu Ende. Die Entwicklung im Berner Jura hänge indessen einzig von der Region ab. Und nicht von der Berner Regierung oder den Autonomisten selbst.

Das sagte MAJ-Generalsekretär Pierre-André Comte am 74. Fest des jurassischen Volkes in Delsberg. Wer zwanzig Jahre in die Zukunft schaue, sei ein Scharlatan und seine Bewegung gehöre nicht zu den Scharlatanen.

Pierre-André Comte
Pierre-André Comte, Generalsekretär der jurassischen Autonomiebewegung an den Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag des Kantons Jura im Juni 2019 in Saignelegier. - Keystone-sda

Für die Autonomisten-Bewegung obliegt es der regionalen Bevölkerung, über ihr Schicksal zu bestimmen. Das Recht auf eine Rückkehr in den Jura sei allerdings nicht verhandelbar. Für die Autonomisten ist die Jurafrage mit dem Kantonswechsel von Moutier nicht erledigt.

Geschichte ist gemäss Comte nie endgültig. Auch die Gemeinde Belprahon BE müsse noch über einen Kantonswechsel abstimmen dürfen.

Die Integration Moutiers werde gelingen, hielt die Bewegung fest. Comte warnte aber vor Erpressungsversuchen des Kantons Bern, welche den Wechsel blockieren könnten.

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