Gericht

Jugendlicher Judenangreifer schweigt vor Zürcher Gericht zur Tat

Keystone-SDA
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Dielsdorf,

Der damals 15-Jährige, der 2024 in Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer angegriffen und beinahe getötet haben soll, hat sich am Mittwoch vor dem Jugendgericht Dielsdorf ZH nicht zur Tat geäussert. «Keine Aussage», antwortete er auf die Fragen des Richters.

Nach dem Messerangriff auf einen orthodoxen Juden in Zürich im März 2024 wurden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. Am Mittwoch stand der damals 15-jährige Täter vor Gericht. (Archiv...
Nach dem Messerangriff auf einen orthodoxen Juden in Zürich im März 2024 wurden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. Am Mittwoch stand der damals 15-jährige Täter vor Gericht. (Archiv... - Keystone/MICHAEL BUHOLZER

Der Richter zitierte bei der Befragung zur Sache, die den Medienschaffenden als einziger Teil der Verhandlung in Nebenräume übertragen wurde, aber noch aus den Akten: Der Beschuldigte habe gehofft, die Polizei werde ihn am Tatort töten. Auf die Frage, was er davon gehabt hätte, soll der Jugendliche damals geantwortet haben: «Das Paradies.» Auf die Frage nach seinem Lebenswillen soll er gesagt haben, der Wille zu sterben sei grösser gewesen.

Die Jugendanwaltschaft beantragt eine Bestrafung mit einem Freiheitsentzug von einem Jahr und fordert zudem verschiedene Schutzmassnahmen wie persönliche Betreuung, ambulante Behandlung und Unterbringung.

Der damals 15-Jährige Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte 2024 in Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer lebensbedrohlich attackiert.

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