Wolf

    Kanton Bern verfügt Abschuss von Wolf im Oberhasli

    Der Kanton Bern hat am Montag den Abschuss des Wolfs M 574 in der Region Oberhasli verfügt. Das Raubtier soll vergangene Woche vier geschützte Schafe getötet und damit die gesetzliche Abschussschwelle überschritten haben.

    Der Kanton Bern hat einen Wolf im östlichen Berner Oberland zum Abschuss freigegeben. (Symbolbild)
    Der Kanton Bern hat einen Wolf im östlichen Berner Oberland zum Abschuss freigegeben. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/KLAUS-DIETMAR GABBERT

    Dies gab die kantonale Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion (WEU) in einer Mitteilung bekannt. Bereits im Mai hatte der Wolf in Meiringen und Grindelwald fünf ausreichend geschützte Nutztiere gerissen «und einen Verlust an Scheu gezeigt».

    Die WEU hatte deshalb Anfang Juni über einen vorsorglichen Abschuss des Wolfes bei einem weiteren Riss verfügt. Da die Bundeskriterien für den Abschuss eines einzelnen schadenstiftenden Wolfes bei sechs getöteten Nutztieren liegen, ist diese Schwelle nun erreicht, wie es weiter hiess.

    Hältst du es für richtig, dass der Wolf abgeschossen wird?

    Der Abschussperimeter umfasst die Gemeinden Meiringen und Grindelwald, wobei das eidgenössische Jagdbanngebiet Schwarzhorn ausgenommen ist. Die Verfügung ist bis am 13. September 2026 befristet.

    Gegen den Entscheid können Verbände zwar Beschwerde führen, einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung jedoch entzogen.

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    Kommentare

    User #5424 (nicht angemeldet)

    Laut einer repräsentativen Studie, wünschen sich über 75% der Bevölkerung eine möglichst intakte Umwelt/Biologie, in der auch Grossraubtiere erwünscht sind. Während der Anteil derer, die den Alpenraum häufig in Anspruch nehmen, tendenziell lieber Wolf und Luchs sichten würden, als die zu viel empfundenen Kühe/Schafe, die sehr oft Wanderwege einschränken und Wildtiere zurückschrecken. Leider wird auch häufig über unfreundliche Alpbewirtschafter berichtet, was ihrem Wandergenuss entgegen steht und sich als touristisch nachteilig auswirkt. Man dürfte sich darüber Gedanken machen, ob die Schweiz ein Gleichgewicht überschritten hat. Tendenziell geht auch der Fleischkonsum stark zurück, während Obst und Gemüse in den Vordergrund rückt. Hierzu würde sich eine Renaturierung des Alpenraumes anbieten.

    User #4091 (nicht angemeldet)

    Man liest hier immer nur 7% sind auf den Wolf zurück zu führen, welche FARCE!!! Der Rest wird vertusch und verschwiegen es sind weit mehr als 7%!!! Es sind weit über 50%! Die Landwirte trauen vieles gar nicht zu melden, weil sie sonst als Täter und nicht als Opfer hingestellt werden und die Wildhüter vertuschen auch alles was sie können. Falsche Welt in der wir leben.

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