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    Ikea trennt sich von Lieferant wegen falschen Herkunftsnachweisen

    Keystone-SDA
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    Dietikon,

    Der Möbelhändler Ikea trennt sich von einem Lieferanten. Dieser habe falsche Angaben über die Herkunft seiner Holzprodukte gemacht, teilte Ikea Schweiz am Freitag mit.

    Nach Vorwürfen zu Falschdeklaration von Holz greift Möbelhändler Ikea in seiner Lieferkette durch und trennt sich von einem Lieferanten. (Archiv)
    Nach Vorwürfen zu Falschdeklaration von Holz greift Möbelhändler Ikea in seiner Lieferkette durch und trennt sich von einem Lieferanten. (Archiv) - sda - KEYSTONE/OBS/IKEA AG

    Im Rahmen einer Überprüfung hätten Spezialisten für Holzbeschaffung und Forstwirtschaft von Ikea im Herbst 2020 eine routinemässige Kontrolle bei dem Unternehmen aus China durchgeführt, hiess es weiter. Dabei seien die gefälschten Herkunftsnachweise entdeckt worden.

    Das nicht verifizierbare Holz, das von diesem Lieferanten verwendet wurde, habe im Geschäftsjahr 2020 einen Anteil von 0,28 Prozent des gesamten Holzverbrauchs von Ikea ausgemacht. In der Schweiz habe man vom besagten Lieferanten knapp 30'000 Artikel verkauft.

    Betroffen gewesen seien etwa die Produkte Vilto, Förhöja, Bekväm, Norden, Fintrop und Norraker. Beim Vergehen handle sich um einen Verstoss gegen die Richtlinien des Möbelhändlers, hiess es weiter.

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