Am Samstag wurde ein enthaupteter und aufgeschlitzter Schafbock gefunden. Nun ist klar, was geschehen war. Der Besitzer wollte ihn «dem Kreislauf zurückgeben».
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Ein Schafbock. (Symbolbild) - pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Spaziergänger hat am Samstag bei Hochfelden ZH einen enthaupteten Schafbock gefunden.
  • Das Tier sei eines natürlichen Todes gestorben und wurde vom Besitzer dort zurückgelegt.
  • Wegen Übertretung des Tierseuchengesetzes hat sich die Person aber strafbar gemacht.

Das Rätsel des enthaupteten Tierkadavers, den ein Spaziergänger am Samstag in einem Wald bei Hochfelden ZH gefunden hat, ist gelöst. Es handelt sich um einen Schafbock, der eines natürlichen Todes gestorben ist. Die Kantonspolizei Zürich bestätigte am Dienstag eine Meldung des Onlineportals «20minuten.ch».

Der Schafbock sei auf der Weide verendet und der Besitzer habe den Kadaver in den natürlichen Kreislauf zurückgeben wollen. Einen Kadaver so zu entsorgen, sei jedoch widerrechtlich und die Person habe sich wegen einer Übertretung des Tierseuchengesetzes strafbar gemacht.

Ein Spaziergänger hatte das schwarz-weisse Tier, das zunächst für eine Zwergziege gehalten wurde, enthauptet und mit aufgeschnittenem Bauch entdeckt. Aufgeschlitzt worden sei es laut Kantonspolizei, um Tiere anzulocken.