Auf der indonesischen Insel Sumatra kamen drei Sumatra-Tiger in einer Drahtfalle ums Leben. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht.
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Sumatra-Tiger gelten als vom Aussterben bedroht. - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Auf Sumatra wurden die Kadaver von drei Tigern in einer Drahtfalle entdeckt.
  • Es handelt sich um eine Tigermutter und ihre zwei Jungen.
  • Die Falle sei laut einem Sprecher für Wildschweine gedacht gewesen.

Drei seltene Sumatra-Tiger sind in Indonesien in einer Falle verendet. Dabei handelt es sich um eine Tigermutter und ihre zwei Jungen. Die Kadaver der Raubkatzen seien in der nördlichen Provinz Aceh in einer Drahtfalle entdeckt worden. Dies sagte ein Sprecher der örtlichen Naturschutzbehörde am Freitag.

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Ein Sumatra-Tiger blickt in die Kamera. (Symbolbild) - Keystone

«Es hiess, dass die Falle für Wildschweine gedacht gewesen sei. Aber natürlich kann sich jedes andere Tier auch darin verfangen», so der Sprecher. Der Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) ist die kleinste der noch lebenden Unterarten des Tigers.

Nur noch etwa 400 Sumatra-Tiger

Vor allem Wilderei und der Verlust des natürlichen Lebensraums durch Palmölplantagen haben die Zahl stark dezimiert. Schätzungen zufolge leben auf Sumatra nur noch etwa 400 der Raubkatzen in freier Wildbahn. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden die Tiere als vom Aussterben bedroht geführt. Andere indonesische Unterarten wie der Bali-Tiger und der Java-Tiger sind bereits ausgestorben.

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