Grosser Rat bewilligt mehr Geld für Ermittlungen nach Crans-Montana
Die Walliser Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei erhalten mehr Geld im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Dies hat der Grosse Rat am Montag einstimmig entschieden. Insgesamt stellt der Kanton dafür 1,255 Millionen Franken bereit.

Die Staatsanwaltschaft erhält zusätzliche personelle Ressourcen im Umfang von 2,5 Vollzeitstellen für Gerichtsschreiber, 1,3 Stellen für Direktionssekretariate sowie eine halbe Stelle für einen Weibel. Dafür sind 670'000 Franken vorgesehen.
Weitere 150'000 Franken werden für die Bearbeitung des Dossiers bereitgestellt. Darin enthalten sind unter anderem Kosten für Gutachten sowie für die Miete und Ausstattung grösserer Räumlichkeiten für Einvernahmen auf dem Campus Energypolis in Sitten. Allein dafür sind 20'000 Franken veranschlagt.
Hinzu kommen 10'000 Franken für nicht verrechenbare Entschädigungen und Spesen der Behörden, 20'000 Franken für Mobiliar und weiteres Material sowie 100'000 Franken für Mandate, Übersetzungen und externe Experten.
Die Walliser Kantonspolizei erhält zusätzliche 585'000 Franken. Davon entfallen 500'000 Franken auf Sicherheitsmassnahmen, insbesondere im Zusammenhang mit den von der Staatsanwaltschaft organisierten Anhörungen.
Weitere 40'000 Franken sind für die Bewältigung des Ereignisses vorgesehen, etwa für Verpflegung, Unterbringung und Reisekosten der Mitarbeitenden. Für zusätzliche Ausrüstung werden 45'000 Franken bereitgestellt.










