Ikea

    Grenzwächter kontrollieren Berner Ikea-Filiale mit Spürhunden

    Bewaffnet und mit Spürhunden haben am Mittwoch zahlreiche Grenzwächter die Filiale von Ikea in Lyssach BE untersucht. Ein Kunde ist irritiert – was war da los?

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    Verwundert stellt ein Kunde gestern Mittwoch fest, dass die Grenzwache die Ikea Lyssach BE mit Spürhunden durchsucht. - Nau.ch-Leserreporter

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Mittwoch war im Einrichtungshaus Ikea in Lyssach BE die Grenzwache im Einsatz.
    • Vor jeder Ecke hätten die Grenzwächter die Kundschaft gemustert, erzählt ein Nau.ch-Leser.
    • Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit erklärt, was es damit auf sich hatte.

    Alarm in der Ikea Lyssach BE? Gestern Mittwoch schreiten zahlreiche Grenzwächter durch den Einrichtungskonzern. Mit Spürhunden ausgestattet, prüfen sie die Möbel und Gänge des riesigen Gebäudes.

    Beobachtet hat die Szenen Nau.ch-Leser Leon de la Fuente*. «Bereits am Eingang standen Grenzwächter mit einem strengen Blick», sagt er gegenüber Nau.ch.

    Grenzwächter im Möbelhaus – würde dich dieser Anblick beunruhigen?

    «In der Ausstellung durchsuchten sie jeweils zu dritt die Möbel – inklusive Spürhund.» Das Aufgebot der Grenzwache sei gross gewesen.

    «Vor jeder Ecke musterte ein Grenzwächter die Besucher mit einem strengen Blick», so de la Fuente.

    Übung für Diensthunde

    Der Vorfall sorgte bei dem Nau.ch-Leser für Verwunderung: «Ich war irritiert, da ich nicht wusste, wonach sie Ausschau halten.»

    Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) besänftigt auf Anfrage: «Bei der Durchsuchung in Lyssach BE handelt es sich um eine Übung.»

    Grund dafür: Die Ausbildung der Diensthunde.

    Aufgebot in Lyssach war Ausnahmefall

    Dass die Übung ausgerechnet während der Öffnungszeiten und in Anwesenheit der Ikea-Kundschaft stattfindet, sei eine Ausnahme. «Normalerweise werden solche Übungen nicht in geöffneten Filialen durchgeführt», so das BAZG.

    Auf Anfrage von Nau.ch erklärt die Ikea: «Solche Trainings führen wir in Absprache mit der Gemeinde durch.» Vergleichbare Übungen habe man auch schon mit Blindenführhunden durchgeführt.

    Und weiter: «Das Einrichtungshaus eignet sich aufgrund seiner komplexen und mässig frequentierten Umgebung gut als Trainingsort.» Alle Hunde seien sehr gut ausgebildet, es habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Personen bestanden.

    Die Kundschaft sei am Eingang über das Training informiert worden. «Damit sie vorab entscheiden konnten, ob sie an diesem Tag bei uns einkaufen möchten», so die Ikea.

    Zumindest Nau.ch-Leser de la Fuente gibt jedoch an, nicht über das Training informiert worden zu sein.

    *Name von der Redaktion geändert

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    Kommentare

    User #4275 (nicht angemeldet)

    Was ist denn das für eine sinnlose Repotage...

    User #2660 (nicht angemeldet)

    Finde ich total i.o. Drogen sind überall.

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