Sechseläuten

    Graubünden bringt Bündner Lebensgefühl ans Zürcher Sechseläuten

    Keystone-SDA Regional
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    Chur,

    Der Kanton Graubünden präsentiert sich als Gastkanton am Zürcher Sechseläuten im Frühling 2026 unter dem Motto «echt patgific». Für den Auftritt sprach die Regierung ein Budget von einer halben Million Franken.

    Am Zürcher Sechseläuten steht jeweils die Böögg-Verbrennung im Zentrum. Der Volksmund sagt: Je rascher nach dem Anzünden sein Kopf weg fliegt, desto schöner wird der Sommer.
    Am Zürcher Sechseläuten steht jeweils die Böögg-Verbrennung im Zentrum. Der Volksmund sagt: Je rascher nach dem Anzünden sein Kopf weg fliegt, desto schöner wird der Sommer. - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Das Motto widerspiegele das Bündner Lebensgefühl, eine Mischung aus Gelassenheit und Genuss, schrieb der Kanton am Donnerstag in einer Mitteilung. «Graubünden präsentiert sich traditionsverbunden, aber auch modern – zeitgemäss und locker», liess sich Regierungspräsident Marcus Caduff zitieren.

    Am traditionellen Umzug vom Montag, 20. April 2026, ziehen 3500 Zünfter durch die Stadt Zürich bis zum Sechseläutenplatz, wo der «Böögg» verbrannt wird. Daran nimmt der Gastkanton mit 240 Personen teil. «Gesäumt von Gemeindefahnen ziehen Landfrauen in Tracht und Bergführer in historischem und modernem Outfit durch die Zürcher Strassen», hiess es in der Mitteilung weiter. Schwingerkönig Armon Orlik begleite eine Gruppe von Jungschwingenden am Umzug.

    Am Kinderumzug vom Sonntag, 19. April, setzt sich die Bündner Delegation aus fünf Kinderchören zusammen, die Lieder aus allen drei Sprachregionen des Kantons singen. Die rund 150 Kinder tragen Kleidung mit Motiven aus berühmten Kindergeschichten aus Graubünden, etwa Heidi oder Schellen-Ursli.

    Der Kanton Graubünden nimmt nach 2004 zum zweiten Mal als Gastkanton am Zürcher Sechseläuten teil.

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    Kommentare

    User #2747 (nicht angemeldet)

    Das nennt man doch Entwicklungshilfe....

    User #3076 (nicht angemeldet)

    Ich hätte gerne eine öffentliche Quittung für die 500'000 Franken. Wer zockt denn da wieder ab. Ein Füürli und ein Böög kosten 5000.--, die Zünfte muss man hoffentlich nicht auch noch bezahlen. Der Umzug ist freiwillig. Das Essen bezahlt jeder selbst. Also, wo genau gehen die 500'000 Steuerfranken hin?! Die Reinigung der Strassen und Plätze übernehmen wir gern.

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