Mit den 27 Millionen Franken half die Glückskette mehr als 8,4 Millionen Menschen, wie aus ihrem Jahresbericht hervorgeht.
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Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 9,3 Mio. Franken gab die Glückskette letztes Jahr international für die Pandemie aus.
  • Mit rund sieben Millionen Franken flossen letztes Jahr am meisten Spenden in die Schweiz.

Die Glückskette hat im Jahr 2021 über 27 Millionen Franken an Spenden erhalten. Damit half sie mehr als 8,4 Millionen Menschen, wie aus ihrem Jahresbericht hervorgeht. Rund 9,3 Millionen Franken gab die Glückskette letztes Jahr international für die Corona-19-Pandemie aus.

Zum Vergleich: Ihre bisher zweithöchste Ausgabe, rund 3,9 Millionen Franken, war an die Hilfe nach dem Tsunami in Indonesien 2018 gegangen. Diese Zahlen veröffentlichte die Glückskette in ihrem Jahresbericht am Donnerstag.

Am meisten Spenden in die Schweiz

Mit rund sieben Millionen Franken flossen letztes Jahr am meisten Spenden in die Schweiz. International unterstützte die Glückskette gemäss Bericht 174 Projekte in 39 Ländern mit insgesamt 28,2 Millionen Franken.

Neben der Pandemie waren das Erdbeben in Haiti und die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wichtige Themen für die Stiftung. Für Haiti kamen rund zwei Millionen Franken zusammen, für Afghanistan 4,6 Millionen Franken. Im Dezember sammelte die Glückskette anlässlich ihres 75-Jahr-Jubiläums zudem an einem Solidaritätstag für Kinder in Not über acht Millionen Franken.

Im Sommer 2021 trat Direktor Roland Thomann zurück. Seit Anfang 2022 leitet mit Miren Bengoa erstmals eine Frau die Stiftung.

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