Glückskette stellt 1,2 Millionen Franken für Ebola-Hilfe bereit
Angesichts der Ebola-Epidemie in Zentralafrika stellt die Glückskette 1,2 Millionen Franken aus ihrem Nothilfefonds für humanitäre Hilfe bereit. Mit den Mitteln soll die Eindämmung der Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und angrenzenden Regionen unterstützt werden, wie die Organisation am Mittwoch mitteilte.

Mit den Geldern unterstützt die Glückskette unter anderem Isolations- und Behandlungszentren, Tests und Kontaktverfolgung sowie die Verteilung von Hygienekits und Schutzausrüstung. Ebenfalls finanziert werden Präventionsarbeit in den betroffenen Gemeinden sowie sichere Bestattungen.
Auch die Schweiz gibt 3 Millionen Franken aus dem Nothilfefonds frei, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Montag bekanntgegeben hatte. Es sei bestätigt, dass in 100 Verdachtsfällen und 10 Todesfällen das Virus der Grund sei.
Von den Bundesmitteln gehen 2,04 Millionen Franken an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Unterstützung medizinischer Notfallteams sowie von Fachwissen und Laborkapazitäten. Weitere 500'000 Franken fliessen in ein bestehendes Programm der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) zur Gesundheit von Müttern und Kindern. 400'000 Franken erhält die Hilfsorganisation Medair für ein Projekt zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten.










