Umgeknickte Bäume und abgedeckte Dächer: Am Mittwochabend sind schwere Gewitter über die Nordwestschweiz gezogen.
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Gewitter und Sturm fegten am Mittwochabend mit einer derartigen Stärke durch Basel, dass etliche Bäume umknickten wie Streichhölzer. - sda - Kapo Basel-Stadt
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Mittwochabend ist es in der Nordwestschweiz zu heftigen Gewittern gekommen.
  • Im Baselbiet und in Solothurn wurden etliche Dächer abgedeckt.

Die Nordwestschweiz ist am Mittwochabend von schweren Gewittern heimgesucht worden. In der Stadt Basel, im Baselbiet und im Kanton Solothurn knickten reihenweise Bäume um, und etliche Dächer wurden abgedeckt. Der Aargau kam glimpflicher davon.

Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und die Kantonspolizei standen im Dauereinsatz. Gewitter und Sturm wüteten laut Polizei ab 18:00 Uhr am Mittwochabend. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand ernsthaft verletzt.

Starke Windböen, grosse Hagelkörner und viel Regen sorgten für grössere Verwüstungen: Alleine bei der Kantonspolizei Basel-Stadt gingen innert 90 Minuten rund 300 Anrufe ein, woraus sich 55 Einsätze ergaben. Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt musste bis 21:30 Uhr 92 Mal ausrücken.

Etliche Bäume knickten um und versperrten Strassen, Trottoirs und Velowege. Einige landeten auf oder knapp neben geparkten Fahrzeugen.

Die St. Alban-Fähre musste am Steg gesichert werden, weil sie wegen des Sturms den Rhein hinunterzutreiben drohte. Dächer wurden abgedeckt, Baustellenelemente fielen um und sogar mobile Toilettenanlagen wurden vom Wind davongetragen, wie die Behörden weiter meldeten. Vor etlichen Abflüssen sammelte sich Regenwasser, das grosse Teile der Fahrbahn unter Wasser setzte.

Ereignisdienste im Dauereinsatz

Der heftige Gewittersturm am Mittwochabend sorgte auch im Kanton Baselland für zahlreiche Schäden und Einsätze der Rettungskräfte. Gemeldet wurden unter anderem 73 umgestürzte Bäume und 20 abgedeckte Dächer.

Betroffen waren vor allem die Bezirke Laufen und Arlesheim, wie die Baselbieter Polizei am Donnerstag mitteilte. Dort hatte ein heftiges Gewitter starke Windböen zur Folge. Die Ereignisdienste seien während Stunden im Dauereinsatz gestanden, Menschen seien aber keine verletzt worden.

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Gewitterwolken und Blitze. (Symbolbild) - dpa

Rund 150 Notrufe seien eingegangen. Neben den umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern wurden auch 41 überflutete Keller und 3 umgestürzte Baugerüste gemeldet.

Bei der Solothurner Kantonspolizei gingen am Mittwochabend nach Gewittern 40 Schadenmeldungen ein. 32 Meldungen betrafen eindringendes Wasser in Liegenschaften. In acht Meldungen ging es um umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste. Die Meldungen kamen hauptsächlich aus dem Schwarzbubenland, in Nachbarschaft zum Baselbiet.

Nur zwei Schadenmeldungen hingegen erhielt die Aargauer Kantonspolizei nach den Gewittern. Es ging um umgefallene Bäume.

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