Gericht Dielsdorf verurteilt E-Trottinett-Fahrer zu sieben Monaten
Das Bezirksgericht Dielsdorf hat am Freitag einen 38-jährigen E-Trottinett-Fahrer zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt. Er hatte einen Polizisten über den Haufen gefahren, der ihn kontrollieren wollte.

Die Kollision zwischen E-Trottinett-Fahrer und Polizist sei angesichts des hohen Tempos «glücklich verlaufen», sagte der Richter bei der Urteilseröffnung. «Wir hatten Glück, dass dem Polizisten nicht mehr passiert ist.» Der umgefahrene Gemeindepolizist erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma sowie zwei Wirbelbrüche. Fast drei Monate war er arbeitsunfähig. Inzwischen ist er zurück im Polizeidienst.
Der Beschuldigte, der als Fahrer bei einem Paketdienstleister arbeitet, argumentierte, dass die Kollision hätte vermieden werden können, wenn ihm der Polizist nicht in den Lenker gegriffen hätte. «Es tut mir leid, was passiert ist», sagte er.
Zusätzlich zur bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten erhielt der Slowene eine bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 50 Franken und eine Busse von 500 Franken, dies unter anderem wegen pflichtwidrigen Verhaltens nach einem Unfall.










